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// Über dieses Projekt //

Osten und Westen: MODERNE SKLAVEREI
Während der letzten Jahre befindet sich das westliche und das östliche Europa - früher getrennt durch den Eisernen Vorhang - in einem Zustand stetigen Zusammenwachsens. Diese Situation macht einige neue, dunkle Phänomene möglich, unter denen der Frauenhandel und die Zwangsprostitution zu den ernstesten und tragischsten gehören.

Einfache Fakten
In diesen Tagen werden tausende junger Frauen (die meisten davon noch minderjährig) von Menschenhändlern betrogen und entführt und an andere Sklavenhändler und Zuhälter verkauft. Sie werden über Grenzen geschmuggelt, um als Prostituierte zu dienen, auf der Straße oder in Bordellen in Holland, Italien, Deutschland, Frankreich, Mazedonien, Tschechien - und überall dort, wo ihre "Besitzer" mit ihrem Fleisch Geld machen können.

Sei informiert!
Wir sind aktiv für diverse Nichtregierungsorganisationen (NGOs) tätig, die es sich zum Ziel gemacht haben, Opfern der Zwangsprostitution zu helfen. Als ein sehr einizigartiges Projekt füllt "Ex Oriente Lux" eine Nische - denn wir wollen hier Erfahrungsberichte aus erster Hand sammeln - Zeugenaussagen der Opfer, aber auch der Täter. Eine Sammlung, die Du nur schwer woanders finden wirst.

Wir glauben an das direkte und authentische Zeugnis als einen wichtigen Weg, ein Problem klar zu machen. Es ist nicht unsere Absicht, hier an einer generellen moralischen Diskussion teilzunehmen. Unser einziges Ziel ist es, neutrale Standpunkte, Bekenntnisse und Interviews zu sammeln, als Quelle der Information für jeden, der die Situation verstehen möchte.

Sei informiert! Das ist Deine Art eines der schrecklichsten Verbrechen der organisierten Kriminalität zu bekämpfen. Lese mehr über den Frauenhandel und die Zwangsprostitution in unserer Sektion "FAQ" (Frequently Asked Questiones = häufig gestellte Fragen) und stelle Deine eigenen Fragen.

Warum dieser Name?
"Ex oriente lux" - aus dem Osten [kommt] das Licht - soll nicht zynisch, nicht einmal ironisch klingen. Der Name wendet sich gegen Agonie und Ignoranz. Gegen die Dämonisierung des Ostens und gegen die Resignation. Die Lebensperspektiven der meisten Frauen, die durch die Tragödie des Menschenhandels gehen mußten, sind sehr klein - aber unsere Arbeit lebt von Hoffnung. Die Hoffnung, daß einzelne Frauen oder Mädchen doch zu einem normalen Leben zurück finden können (was in der Tat manchmal passiert!). Dies ist das Licht der Hoffnung, das sie in sich tragen. Dieses Licht meinen wir.

Wer soll diese Seiten lesen?
Unsere Mission ist es, durch Zeugenberichte zu informieren. Wir möchten jeden informieren, insbesondere Menschen, die eben keine "professionellen" Menschenrechtsaktivisten sind. Wir glauben, daß eine intensive Sammlung von Zeugnissen eine zusätzliche Hilfe bedeuten kann für alle, die zu diesem Thema an Forschungsprojekten, Diplomarbeiten oder Dissertationen arbeiten. Auch wollen wir die Kunden von Prostituierten informieren über die gegenwärtige Situation und ihre eigenen Meinungen sammeln (natürlich unter der Rücksichtname auf ihre Anonymität. Es scheint, daß viele der Freier sich nicht der Tatsache bewußt sind, daß eine Frau, die sie für käuflichen Sex bezahlen, hierzu gezwungen sein kann.





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Erzähl uns Deine Geschichte!

Anonym oder mit geändertem Namen. Falls Du in Schwierigkeiten warst mit Menschenhändlern, berichte uns Deine Geschichte. So können wir die Öffentlichkeit informieren über die Tragödie die Dir und vielen anderen zugestossen ist. Wir brauchen keine persönlichen Daten über Dich zu erfahren - erzähl uns nur von Deinen Erfahrungen.

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