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// T h e S t r e e t W a t c h //
Monday, September 15, 2003 Die Regierung will Frauen in Prostitution helfen II
Das markante an der tschechischen Regierung, wenn es auf Prostitution, organisiertes Verbrechen und
Frauenhandel kommt, ist die Bereitschaft stets etwas zu unternehmen, ohne daß sich etwas real
verändert. So werden wir auch bei dieser optimistischen Resolution bis Sommer 2005 warten müssen,
um zu erfahren, ob die Politiker die Wahrheit gesagt haben. Doch auf dem Weg dahin, können
natürlich die anstehenden Wahlkampagnen das Spielbrett vollkommen verändern.
I.
Draft RESOLUTION OF THE GOVERNMENT OF THE CZECH REPUBLIC of 3.9. 2003 No. 849 to the National Strategy of Combating Trafficking in Human Beings for the Purpose of Sexual Exploitation in the Czech Republic The Government I. Approves of: 1. The National Strategy of Combating Trafficking in Human Beings for the Purpose of Sexual Exploitation in the Czech Republic, included in Part III. of the submitted material No. … II. Requests: The 1st deputy Prime Minister and the Minister of Interior, the deputy Prime Minister and Minister of Foreign Affairs, the deputy Prime Minister and Minister of Justice, the Minister of Labour and Social Affairs, the Minister of Education, Youth, and Sports, and the Minister of Health Care to execute tasks stipulated in the Action Plan of implementation of the National Strategy of Combating Trafficking in Human Beings for the Purpose of Sexual Exploitation in the Czech Republic enclosed to this resolution. 2. The 1st deputy Prime Minister and the Minister of Interior to submit to the Government, no later than on June 30, 2005 an evaluation of the implementation of the Action Plan objectives together with an updated Action Plan. To be executed by: 1st deputy Prime Minister and the Minister of Interior, deputy Prime Minister and Minister of Justice, deputy Prime Minister and Minister of Foreign Affairs, Minister of Education, Youth, and Sports, Minister of Labour and Social Affairs, Minister of Health Care Prime Minister
PhDr. Vladimír S p i d l a Friday, September 05, 2003 Die Regierung will Frauen in Prostitution helfen
Mlada Fronta DNES, Donnerstag, 4.September 2003 Ivana Dubnová
Thursday, September 04, 2003 Neue Fälle von Kinderpornographie in Tschechien...
Mladá Fronta DNES - 4. September 2003 Tomás Kucera
Saturday, Mai 03, 2003 Und wieder Rosinha Sambo... ![]() Thursday, April 17, 2003 Ewiges Archivmaterial Warum es manchmal schwierig ist, mit Freiern überhaupt zu kommunizieren, zeigt der nachfolgende
Text. Diese Geisteshaltung mag irgendwie hinter der Stirn eines jeden von uns schlummern und es fiele mir
nicht ein, sie als eine pathologische Absonderlichkeit darzustellen. Aber die Kunst, trotz allem was um
einen herum passiert ein "Mann" zu bleiben, besteht darin, eben nicht jede "Möglichkeit",
die sich einem anbietet, zum Ausleben seiner schlimmsten Seiten wahrzunehmen. Wie wollen wir von jemanden
wie 'redneck' erwarten, dass er subtil und beherrscht unterscheidet, zwischen professionellen Dirnen und
Frauen, die kaum wissen wie ihnen geschieht? Als würde man vom Wind verlangen, dass er die Seiten eines
Buchs umblättert.
Posted: Thurs, Apr 17, 2003 at 18:48:26 (CEST) Posted by: redneck Subject: Längerer Clubbericht-nicht für Weicheier Hallo z'sammen, um es vornweg zu sagen, die ganzen Weicheier hier im Butterfly-Forum sollten lieber gleich aufhören weiter zu lesen, denn das, was ich hier schreibe, ist klipp und klar ausgedrückt und nicht so verquast, wie es andere gerne tun. Ausserdem eine kl. Warnung vor der Länge! Übrigens, hat mir pers. der Fick-Frontbericht von Baba sehr gut gefallen. Sehr originell. Zudem hoffe ich, dass die Admins hier etwas mehr Toleranz walten lassen, falls die dieses Wort kennen, sonst poste ich bald gar nix mehr hier – bis auf dummes Zeug *grins Nun denn, dann lege ich mal los. Aus rein privaten Gründen, die zwar auch was mit dem **** zu tun haben, aber hier nicht hingehören, musste ich sehr widerwillig CZ machen. Widerwillig deshalb, da sich die Arbeit zu Hauf türmte und ich auf so ne mässige CZ-Nummer wie in letzter Zeit häufiger geschehen 0,0 Böcke hatte. Zudem grauste es mir vor dem, was ich in CZ privat tun musste. Nun denn, es kommt immer anders als man denkt. Die private Angelegenheit erforderte nämlich nur wenige Minuten in CZ, statt 2 bis 3 Stunden wie geplant. Zugegeben, auf der Hinfahrt bereits überlegt, gar keinen Club aufzusuchen und sofort wieder nach Hause zu düsen. Nach mehreren 100km Fahrt auch keine so dolle Alternative. Ergo den inneren Schweinehund bekämpft und erst mal das tolle Grillrestaurant in Marienbad aufgesucht (Name: mes amis). Eigentlich immer für das beste CZ-High-light bekannt, glänzte es diesmal mit Minuspunkten; Fleischspiess recht verbrannt etc. Da es mir schon früher auffiel, dass die Leistung dort arg nachlässt, schätze ich mal, dass es da einen unerfreulichen Besitzerwechsel gab. Also endlich die 'Clubtour' gestartet. Nachdem ich von meinem besten Fickkumpel die letzten CZ-Club-Nuttennachrichten erfuhr, versuchte ich mein Glück in Odrava. Auf Grund kommunikativer Schwierigkeiten, die mit dem Wort 'gegenüber' zu tun hatten, landete ich im Sandy-Club, in dem ich noch NIE war. Sandy-Club Wer diesen Club jemals als erstes in CZ besucht, wird dieses Land, zumindest nuttentechnisch gesehen, NIE mehr wieder aufsuchen. Der Laden ist das allerletzte. Sieht nicht nur aus wie in einem Drecksladen mit Sperrmüllmöbeln, es ist ein Drecksladen mit Sperrmüllmöbeln. Es war dort tatsächlich eine Nutte übrig geblieben, die wohl früher ne Marketenderin bei einer der russischen Ostfrontdivisionen war. Nicht so sehr vom Alter her, vielmehr von Aussehen und Abgenutztheit. Also beim besten Willen, das konnte NIEMALS der Club sein, wo mein Kumpel sich was geordert hätte. Also weiter in Odrava gesucht, bis ich einen Club fand, der auch das 'gegenüber' repräsentieren konnte. Ob er es letztendlich war – keine Ahnung. Da es hier ja verpönt ist, Club- und Nuttennamen einfach in Klartext zu nennen, will ich es mal umschreiben. Der Club erinnert eher an einem größeren Stall oder einer größeren Autogarage. Zudem erinnert er mich an Freddy Mercury – alles klar? Club Freddy Mercurys xxxxx Also rein in den Bums. Drinnen saßen 5 Nutten, wobei 2 in Beschlag waren. Auf Grund einer Mitteilung meines Fickkumpels, sollte das Nutten-High-Light eine schwarzhaarige mit kurzen Haaren sein. Nun, zumindest musste ich die beiden bzw. den einen deutschen Kunden nicht rausschmeißen, denn die 2 belegten Fotzen hatten lange schwarze Haare. Ich nahm also in einem tief einsinkenden Sessel platz. Neben mir und gegenüber waren dann drei Grazien, die eher im Zoo oder in der Zahnmedizin eine Anstellung gefunden hätten. Zwei der drei Dawalkas hatten nämlich ein klasse Gardemaß (1,78 m und 1,76 m) und konnten ob ihrer Schlankheit auch den Giraffen Konkurrenz machen. Allen drei gemeinsam war deren unendlich schlechte Zähne. Ein grausiges Bild, das ev. nur einem Zahnmediziner oder Zahntechniker aus berufsbedingten Anlass gefallen hätte. Aber egal, ich bin ja schon CZ-erfahren und einiges gewohnt. Die blonde Nutte fing gleich das Ratschen in deutsch an. Na prima, damit hat sie sich sogleich aus der Runde der letzten drei Fickmaschinen herauskatapultiert. Übrigens soll sie bereits drei Jahre in Deutschland gewohnt haben und ev. sogar noch wohnen. Na prima und in CZ anschaffen gehen? Nun ja, so interessant ist es auch nicht. Von den 2 Giraffen war eine mit kurzen dunkelroten Haaren. DIE sollte es sein? DIEse Fotze soll so gut blasen können? Nee, bei aller Liebe, ihre spindeldürren Beinchen schreckten mich massiv ab. Ergo kam nur Girlie nr 3 infrage, die sich zudem mit einem zaghaften Lächeln bereits bei mir positiv bemerkbar gemacht hatte. Na logo, zaghaftes Lächeln deshalb, weil ansonsten ihre Zahnruinen bestens zum Vorschein kamen. Erinnerte mich irgendwie an die letzten Bombenactions in Bagdad. Aber egal, langsam musste was passieren. Die Frage nach ner Buddel Sekt (0,7 L für 20 E) für alle beantwortet ich mit einem vielsagenden 'vielleicht'. Normalerweise ist mir das Ausgeben desgleichen ziemlich einerlei, denn wenns die Fotzen glücklich macht, sind mir die 20 Piepen scheißegal. Doch das neue Motto lautet bekanntlich: 'Rein in den Schuppen, Lage peilen und Mädchen aussuchen. Diesmal saß ich nicht in den Sofas und machte mich lange warm, nein - ich war bereits so spitz, daß ich auf das Vorspiel verzichtete und kurzerhand mit dem Mädchen auf dem Zimmer verschwand. Schließlich war mein Fickbruder nicht dabei, da es bei Ihm so kurzfristig nicht klappte. So beschränkte ich mich auf das Wesentliche. Ich wählte diesmal auch nur jeweils die halbe Stunde.' Die kostet übrigens 50 Euro. Nachdem die Grazie – sie kommt übrigens aus Riga und hat in Wirklichkeit (NICHT im Club !!!! Dort ist es ein normaler deutscher Name) einen hübsch italienisch klingenden Namen, der mich irgendwie an Venedig erinnert – also nachdem die Riga-Schlampe die Kohle weggebracht hatte und die Tür unserer Kemenate hinter sich zugemacht hatte, kam der Eingangstest. Sie stand noch in BH und Slip da, ich schon nackt, packte ich mir die Holde und versuchte sie zu küssen. Ohne zu zögern gabs gleich ein paar leckere Zungenküsse. Und da war er wieder!!!! Der 'betörende' Duft der Ostfrauen. Jeder vernünftig tickende Westler würde sagen, die Frauen stinken. Ich dagegen würde das zwar nicht gerade dementieren, behaupte aber mal, dass mich pers. dieser animalische Duft/Gestank eher an- als abtörnt. Nach den ersten Küssen, zog sie Slip und BH aus und wir versuchten es weiterhin im Stehen. Mein kleiner Begleiter stand schon in voller Pracht, so dass er schön zwischen den Schenkeln an der Muschi der Riga-Schlampe reiben konnte. Gefiel ihr wohl ... Irgendwann war die Riga-Schlampe des Stehens zu müde, also ging es aufs Bett. Nach weiteren Küssen und etwas Brustnuckeln – ach ja, die Schlampe hat ne klasse, echt stramme Haut; sie hat zwar relativ kleine Brüste aber gut proportionierte, also keine Miniraketen oder so – ließen sich meine Finger an ihre Fotze leicht streichelnd nieder. Sie war zunächst noch relativ trocken aber durch das etwas längere Vorspiel inkl. tollem Geknutsche in Sekunden schön nass. Nach weiteren, intensiven Erkundigungen auch prompt den G-Punkt gefunden und sie dann durch dessen Massage absolut heiß gemacht. Es dauerte dann auch nicht lange, bis es ihr einmal oder sogar zweimal kam. Letztendlich interessiert und tangiert mich die sexuelle Befriedigung der Nutten nur noch peripher, weshalb es diesbezüglich keine Diskussion geben sollte, ob überhaupt und wenn wieviel oder so. Ob ihrs ein-, zwei oder 100-mal oder eben 0-mal kam ist mir nämlich scheißegal. Aus dem Alter bin ich schon lange raus. Viel wichtiger ob der ganzen Vorarbeit ist bei mir das Einfordern einer adäquaten Gegenleistung. Und da ich mitbekommen hatte und weiß, dass die Ost-Schlampe stets nen bestimmenden Mann brauchen, habe ich kurzerhand ihren Schopf gepackt und dadurch ihren Kopf leicht aber bestimmend zu meinen kleinen Begleiter (MKB) hindirigiert. Ach so nur am Rande: Kondom? Was ist das? Als gute und willige Riga-Schlampe ließ sie MKB auch gleich in ihrer Maulfotze verschwinden. Und wahrlich, sie mag ja nicht die besten Zähne haben, aber ihre Lippen im Kombinationsstil mit der Zunge leisteten hervorragendes. Ich genoss somit ihr gutes Französisch und war mir dann recht sicher, dass sie auch die nächste Weihung bzw. den nächsten Test bestehen würde. Nun, nachdem ich berufsbedingt über ne Woche nicht abgespritzt hatte, wollte ich meinen kostbaren Lebenssaft ja schließlich nicht in irgendwo und irgendwie platziert wissen, sondern irgendwo und irgendwie bei/auf meiner geilen Hündin. Also ließ ich sie weiterblasen und war dabei nun gespannt, was passierte, wenn es passierte. Um es vorweg zu sagen, meine Riga-Schlampe hat den Test voll und ganz zur vollsten Zufriedenheit des zahlenden Kunde bestanden. Ohne ein kleines Wegzucken ihrerseits rotzte ich ihr unter eigenem, stärkerem Zucken alles in ihre Maulfotze. Und was tat meine Riga-Hündin? Nun, da möchte ich den früheren Bericht eines Sek-Teilnehmers bzgl. der Nutte aus dem Svetlana-Club zitieren: 'Als ob es leckere Vanillesoße wäre, schluckte sie die Sahne einfach komplett runter'. Aaaah nicht ganz, denn komplett tat es meine suka nicht, denn etwas gekleckert hatte sie doch – muss ihr dass das nächstemal abgewöhnen – erinnert mich bitte vor dem nächsten Mal daran. Nach der Action ihr unten auf der ollen Couchgarnitur noch einen Piccolo ausgegeben (10 Euro); und nachdem ich ein bisschen smaltalk gemacht habe – natürlich in russisch, so viel Ehrgeiz muss scho sein – dann die Kurve gekratzt. Obwohl die Nacht noch recht jung war, tuckerte ich mit gemütlichen 200 Sachen nach Hause. Bis auf so einen dämlichen Fuchs, der unbedingt seine Schnelligkeit quer zur Bahn mit dem meines Gefährts testen wollte – und auch gewann, gab es keine weiteren Vorkommnisse. Klar, wenn ich nicht so viel Arbeit um die Ohren gehabt hätte, wäre es mir eine Freude gewesen, noch ein paar der CZ-Bumsmariechen zu testen, denn immerhin galt es noch die Fisting-Fotze zu besuchen und viell. die eine oder andere Möse heimzusuchen. Ach ja, wenn ich es drauf angelegt hätte, hätte ich MKB garantiert blank in die Riga-Fotze eintauchen lassen können. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, sie gierte etwas danach, aber irgendwie stand mir der Sinn danach nicht. Gruss redneck Verstehen Sie nun das Problem? Monday, March 17, 2003 Na da sind wir ja mal gespannt... ![]() Saturday, March 15, 2003 Die unzufriedenen Kunden In den Freier-Foren, die sich mit
der massiven Bordell-Zone im tschechischen Egerland befassen, häufen sich ärgerliche
Stellungnahmen von Kunden, die die wachsend schlechte Situation in den Clubs beklagen. Das
Personal versucht immer wieder die Kundschaft über den Tisch zu ziehen, die Clubs werden
als dreckig empfunden und die Mädchen als aufdringlich und unehrlich. Bei der
hoffnungslos verfahrenen Situation um Cheb, As oder die E55 wäre es wünschenswert,
wenn die Kundschaft ein wenig ausbliebe. Weniger Umsatz, bedeutet weniger Migration und Zuhälterei.
Allerdings sind die Klagen der Freier erstmal nur vereinzelte Unmutsbezeugungen - eine Verschiebung des
Ungleichgewichts im Egerland ist davon natürlich nicht zu erwarten. Leider... Abgesehen von
dem menschenverachtenden Ton des Puffgängers "pinga", sind die nachfolgenden Postings ein Beispiel
dafür: Posted: Thurs, Mar 13, 2003 at 23:30:44 (CET) Posted by: pinga Subject: Eger H. Sebastiana Message: Hola Gleichgesinnte Sankt Pauli Stripbar um die Ecke
Robert`s Dream Isabel in Hazlov Happy End Romaneta Fazit: man muß sich fragen wer eigentlich in den Puffs der Kunde ist? War letztes Jahr schon schlimm
und es geht weiter abwärts. Allerdings nicht mit den Preisen für einen mißerablen Service. saludos pinga * * * Posted: Fri, Mar 14, 2003 at 00:38:31 (CET) Hi Pinga, Mit unwahrscheinlicher Treffsicherheit hast du
dir aber auch die beschiessesten Clubs in der Gegend ausgesucht. Sei froh dass es im Isabel so dunkel
war sonst wäre dir das Kotzen gekommen. Happy End 1 2 sind als Abzocker Clubs bekannt zu den beiden
Romanetas kann ich nicht viel sagen war selber erst einmal in den Clubs aber ich war nicht begeistert davon.
Lucrecia Borghia, Nicola, Sahara u. Hainterasse kann ich dir evtl. empfehlen. Adios Amigo * * * Posted: Tues, Mar 11, 2003 at 15:12:35 (CET) Nachdem ich am Montag mal wieder
geschäftliche in der Nähe von Selb unterwegs war, machte ich einen kurzen Abstecher nach Tschechien.
Nach einem ordentlichen Mittagstisch in As fuhr ich etwas die Straße ab. Ein Zigeunergirl und eine blonde
(gefährbte) Dame standen in der Straße beim Bahnhof. Und obwohl ich schon einmal weniger guter
Erfahrungen mit der Blonden (Name: Jana Lebedova)gemacht hatte, ging ich mit ihr erneut aufs Zimmer. Ich
weiß, viele werden jetzt sagen selber schuld, aber die Illusion spielte mit. Denn Zahn mehr als 30,- Euro
zu bezahlen zog ich ihr gleich. Ich fragte sie, ob sie die aktuellen Clubpreise nicht kenne. In der folgenden
halben Stunde erlebte ich dann mal wieder ein Beispiel wie schlechter Sex sein kann. Eine Gummipuppe von Frau
Uhse hat wahrscheinlich mehr Leben in ihr. Am Ende habe ich mich schlicht weg geärgert.Störend
für mich als Nichtraucher war auch, dass sie auf dem Zimmer total nach den billigsten Tschechentabak
gestunken hat. Naja, ein 3. mal passiert mir dieser Fehler nicht. Im allgemeinen muss ich feststellen, dass
auch das Niveau auf den Straßen stark nachgelassen hat. Ist also nicht nur in den Clubs schlechter
geworden. Grüße von Streetfan * * * Posted: Thurs, Mar 13, 2003 at 14:27:36
(CET) Da steckt eine ganze Menge Wahrheit dahinter, aber ich
sehe es immer noch so, dass hinter einem solchen CZ-Ausflug- und da oute ich mich ganz bewußt- auch eine
gehörige Portion Abenteuerlust steckt. Trotz vielfacher Erprobung kommst du immer noch in ein fremdes
Land mit ander Kultur und die Frauen, die man dann in den Clubs antrifft kommen aus noch ganz anderen Ländern.
Sicher, auch in deutschen Clubs arbeiten Mädels aus Osteuropa, aber die Abzocke ist ungleich größer
und ein Laufhaus bietet für mich nicht etwas vergleichbares, wie einen Clubabend mit allem Drum und Dran. Selbstverständlich würde ich normalen GFS in Deutschland vorziehen, aber wenn die Situation gerade nicht
gegeben ist, dann muß man sich halt anderweitig orientieren und da ist CZ für mich momentan schon noch ein
Thema. Andererseits kostet es viel mehr Mühe und Energie, heutzutage bei einem solchen Ausflug ein
Mädel aufzuspüren, mit dem man ein schönes Erlebnis hat. Das war früher kein Problem. Heute
muß man genau abchecken, mit welcher man sich überhaupt einläßt und in manchen Clubs ist
die Atmosphäre von vornherein abstoßend. Dennoch werde ich immer wieder fündig und für mich
ist das Thema deshalb noch nicht abgehakt. Ich werde die weitere Entwicklung abwarten. Von Straßenprostitution habe ich noch nie viel gehalten und deshalb finde ich es keineswegs so schlecht,
dass diese langsam verschwindet. Die Arbeit im Club ist für die Mädels sicher kein Zuckerschlecken und
es stecken große wirtschaftliche Nöte dahinter, aber auf der Straße ist das doch die Ausbeutung
pur und wenn man sich die Mädels anschaut, weiß man auch, was sie durchmachen. Da vergeht mir jede Lust. * * * Posted: Thurs, Mar 13, 2003 at 13:57:07 (CET) lieber Streetcowboy muss aber schon extrem gross sein, wenn du
diesen sch... erträgst. aktuell kenne ich lediglich 2 nutten in clubs, mit denen gsf möglich ist und
denen man z.B. in den mund spritzen darf (ohne gummi) - dies ist übrigens in jedem FKK-club in Deutschland problemlos
möglich. beide sind jedoch recht unattraktiv, da pummelig mit kaum bzw. nur kleinen Hängetittchen. Früher - damit meine ich erst vor ca. 2 jahren - traf man mindestens in jedem 2. club ein girl, das mehr als die
schnelle gumminummer hinterm bahnhof machte. Damals gab es auch noch klasse streetgirls. Heute dagegen - maximal
mila in prag liefert adäquates. also doch: vergiss es! Gruss redneck * * * Ich
werde es nie Leid, auf die Faszination der Freier, mit Prostitutierten Sex ohne Präservative zu haben, hinzuweisen
(siehe obiges Posting von redneck). Denn dieses erstaunliche Phänomen kann ein Außenstehender nach 20
Jahren HIV-Aufklärung kaum nachvollziehen. Die Homosexuellen haben ihre Lektion gelernt, die Junkies mehr schlecht
denn recht auch. Die Prostitution entwickelt sich damit zu dem am schwersten kontrollierbaren AIDS-Multiplikator. Der
Außenstehende mag sich fragen, woher diese Haltung kommt und die Leute zu der irren Idee führt, Nutten
ständig horrende Gelder aufzudrängen, wenn sie nur bereit sind, es "ohne" zu machen. Ist es Dummheit? Ist
es ein Kick? Es zeigt sich, dass von den deutschen Freiern, die Sex ohne Kondome suchen, damit meistens
Fellatio gemeint ist. Es ist also eher die Überzeugung, dass man beim Blasen ohne Gummi sicher ist,
da sich allerhöchstens die Frau anstecken könnte - aber nicht der Kunde. Abgesehen davon, dass das nicht
ganz richtig ist, zeigt es natürlich einen recht perfiden Geist, der hier zum Ausdruck kommt. Klar, daß
ein solcher Freier bei der Begegnung mit z.B. einer minderjährigen Sklavin, die ihm angeboten wird, eine wesentlich
niedrigere Hemmschwelle hat, als die meisten anderen Puffgänger. Mir ist bewusst, dass ich unter Menschen, die
sich gegen Zwangsprostitution engagieren recht allein stehe, mit meiner eher kommunikativen Haltung gegenüber Freiern.
Aber beim Lesen solcher Postings, ist es für mich manchmal schwer, den tieferen Sinn in meiner Haltung zu erkennen.
Sunday, March 16, 2003 'Aschenputtel bringt sich auf den Markt' Ein Interview mit der Jiskra-Mitarbeiterin Britta Schmitt zur Situation mittel- und osteuropäischer Frauen in Frankfurt am Main Quelle: com.une.farce Das Projekt Jiskra
wurde 1995 von agisra und der ökumenischen Asiengruppe ins Leben gerufen. Beide Trägervereine arbeiten schon
seit geraumer Zeit gegen rassistische und sexistische Praktiken im Umgang mit Migrantinnen aus Lateinamerika, Afrika und
Südostasien. Neben der konkreten sozialarbeiterischen Unterstützung in Form von Behördengängen,
Gesundheitsversorgung oder Unterkunft in Frauenhäusern, leisten beide Vereine Öffentlichkeits- und
Bildungsarbeit, um über die strukturellen Hintergründe frauenspezifischer Migrationsstrategien zu
informieren. Mit dem Niedergang der staatssozialistischen Länder verschob sich auch die Zusammensetzung
der Migrantinnen in der BRD. Die geographisch naheliegenden mittel- und osteuropäischen Ländern erweisen
sich für in- und ausländische Händler und Vermittler als lukrativer Markt, den auch die ökonomisch
schlechtgestellten Frauen notgedrungen für sich nutzen. Vor Ort in Frankfurt am Main äußerte sich das
in einer steigenden Anzahl osteuropäischer Migrantinnen, denen aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten und
überlastung der Mitarbeiterinnen der Trägervereine nur unzureichend geholfen werden konnte. So wurde 1996
mit Hilfe von Spenden eine Stelle geschaffen und eine Broschüre zur 'Situation von mittel- und osteuropäischen
Frauen in Frankfurt am Main und Umland' herausgegeben. Mittlerweile finanziert sich Jiskra vorwiegend aus Mitteln des
Bundesfamilienministeriums, ist aber nach wie vor auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. Com.unefarce: Welche Migrationsformen lassen sich bei den Frauen unterscheiden? Britta Schmitt: Da gibt es zunächst Heiratsmigration. Manche Frauen aus der Ukraine oder auch aus
Russland kommen mit einem dreimonatigen Touristenvisum hierher und versuchen dann, einen Mann zu finden. Das gelingt
manchmal, es gelingt aber vor allem über Agenturen. An Migrationsformen von Frauen gibt es
dann noch Au-pair. Da haben wir aus Tschechien viele junge Frauen, die nach Frankfurt in die Familien kommen.
Zum Teil erwarten die Familien sehr viel mehr als acht Stunden Arbeit von den Au-pair-Mädchen, was nicht
zulässig ist. Die Familie muß ihnen auch eine Monatskarte stellen. Häufig wird diese Bedingung
des Au-pair-Vertrages aber nicht erfüllt, so daß die junge Frau sich in Frankfurt kaum bewegen kann
und isoliert in der deutschen Familie lebt. Das sind teilweise schon recht ausbeuterische Verhältnisse, in
denen die Frauen als Au-pair-Mädchen arbeiten müssen. Deswegen fliehen viele aus der Gastfamilie und
verlieren dadurch ihr Aufenthaltsrecht. Denn das ist an den Vertrag mit der jeweiligen Familie gebunden. Des weiteren gibt es die Migration in die Lohnarbeit, also im Haushalt oder in Hotels als Zimmermädchen
oder Kellnerin. In Frankfurt nehmen einige Cafés ganz gerne illegale Osteuropäerinnen als Bedienung.
Doch was heißt schon illegal? Das Problem der Illegalität wird von den Frauen so gelöst, daß
sie zunächst als Touristin für drei Monate einreisen. Dann ist ihr Aufenthaltsstatus legal, nur arbeiten
dürfen sie nicht. Wenn sie bei der Arbeit angetroffen werden, versuchen sie eben abzustreiten, daß sie
wirklich dort arbeiten. Auch von Arbeitgeberseite wird dann gesagt, daß sie eine Bekannte sei, die aushelfe.
Wir kennen Polinnen, die von Arbeitgebern drei Monate beschäftigt werden und dann wieder ausreisen müssen,
während eine Bekannte die Stellung für die nächsten drei Monate übernimmt und so im Wechsel weiter. Zudem gibt es viele Formen von informeller
Prostitution. Diese Frauen bewegen sich in Swingerclubs, wo sie Männer kennenlernen, mit denen sie "auch
mal nur so" ausgehen. Sie werden dann nicht in dem Sinne als Prostituierte entlohnt, sondern erhalten
"Geschenke". In der von agisra und der ökumenischen Asiengruppe 1996 herausgegeben Broschüre
Projekt Jiskra, konstatiert die Autorin Anne-Margret Kießl eine steigende Anzahl osteuropäischer
Migrantinnen in Frankfurt am Main. In welchem Zusammenhang steht die verstärkte Migration von Frauen mit
der Transformation der staatssozialistischen Länder? In Russland, aber auch in den anderen
Nachfolgerepubliken der Sowjetunion wurden bereits seit 1991 die staatlichen Betriebe in Aktiengesellschaften
umgewandelt. Bei dieser Umwandlung wurden überdurchschnittlich viele Frauen nicht in ein neues
Arbeitsverhältnis übernommen. Im Zuge der rechtlichen Umgestaltung der Staatsbetriebe in eine
Aktiengesellschaft wurden gerade Frauen nicht wieder eingestellt. Auf diese Art und Weise war es möglich,
z.B. Frauen im Mutterschaftsurlaub loszuwerden, die nach russischem Recht nach wie vor Anspruch auf den
Arbeitsplatz gehabt hätten. Ähnliches gilt für Frauen, die zum Zeitpunkt der Umwandlung
schwanger waren oder häufig fehlten wegen Krankheit ihres Kindes. Allgemeiner könnte man vielleicht
sagen, daß dort die Ware Arbeitskraft jetzt auch genauer danach begutachtet wird, wie nützlich sie
für den Betrieb ist. Früher hat es das im Staatssozialismus so nicht gegeben. Frauen gelten seither
als schlechtere Arbeitskräfte, weil sie höhere Fehlzeiten haben. Deshalb sind gerade Frauen
überdurchschnittlich häufig entlassen worden. Und es ist sehr schwer - auch für gut
ausgebildete Frauen - dort einen "angemessenen" Arbeitsplatz zu finden. In Russland ist die
größte Berufsgruppe unter den arbeitslosen Frauen die der Ingenieurinnen. Was bedeuten die EU-Osterweiterungspläne in Bezug auf die Arbeitsmigration von Frauen?
Denkst du, daß sich dadurch etwas an dem momentanen rechtlichen Status der Frauen ändern wird?
Ich denke nicht, daß sich durch die Angliederung an die europäische Union eine positive
Veränderung im Sinne der Arbeitsmitgrantinnen eintreten wird. Es ist eher so, daß sich die EU durch
das Schengener Abkommen immer stärker abschottet, auch gegenüber Staaten, die schon im Europarat
sind, oder denen eine Mitgliedschaft in der EU in Aussicht gestellt wird, wie einigen osteuropäischen
Staaten. ArbeitsmigrantInnen will man hier nicht haben. Ich halte die Entwicklung für sehr restriktiv
und sehe auch keine Chancen, daß sich etwas für MigrantInnen verbessern wird.
Was ist die zahlenmäßig größte Personengruppe in Frankfurt und Umgebung und
mit welcher seid ihr am häufigsten befaßt? Unsere Klientinnen arbeiten größtenteils
im Prostitutionsbereich. Man kann sagen, daß es in Frankfurt so zwischen 1.300 und 1.500 Prostituierte gibt,
und daß davon etwa 90% Migrantinnen sind. Ein zunehmender Anteil der Frauen kommt aus Osteuropa, wobei ich
nicht abschätzen kann wieviele es genau sind. Die osteuropäischen Prostituierten tauchen im
Bahnhofsviertel kaum auf, da sie vorwiegend in Clubs, Saunen oder Hostessenwohnungen arbeiten. Es gibt
ungefähr 150 - 170 Hostessenwohnungen in Frankfurt, in denen zwischen 2 bis 7 Frauen arbeiten. Da ist
der Anteil an Osteuropäerinnen sehr hoch. Wie kommt es zu dieser Struktur?
Es liegt wohl zum einen daran, daß die Prostitution, die in den staatssozialistischen Ländern
ja verboten war, vorwiegend im privaten Bereich organisiert wurde. Die privatisierte Form der Prostitution in
Wohnungen ist für die Frauen einfach geläufig. Zum anderen sind sehr brutale Vermittler am Werk, die
natürlich die Frauen in Wohnungen sehr viel besser kontrollieren und abschotten können.
Welche Schwierigkeiten ergeben sich für die Frauen aus dem besonderen rechtlichen Status der
Prostitution als illegalem Gewerbe? Und inwiefern verschärfen sich dadurch und durch den illegalen
Aufenthalt der Frauen ihre Arbeitsverhältnisse? Prostitution als Gewerbe ist ja an sich nicht
illegal. Nur die Förderung der Prostitution ist strafbar. Ohne gesicherten Aufenthaltsstatus dürfen
die Frauen hier allerdings nicht arbeiten. Dagegen verstoßen sie, wenn sie in der Prostitution tätig
sind. Das macht sie illegal. Die Illegalität bedeutet natürlich eine permanente Angst vor Razzien
und eine stärkere Ausbeutbarkeit als bei deutschen Prostituierten. Von Vermittlern, Schleppern und
Zuhältern wird den Frauen gesagt, sie hätten Schulden abzuarbeiten, weil durch die Einschleusung nach
Deutschland Unkosten entstanden seien. Die Forderungen können zwischen 10.000 und 30.000 US-Dollar liegen.
Solange sie die entsprechende Summe nicht abgearbeitet haben, kriegen sie ihren Paß nicht zurück.
Die Miete liegt häufig bei ein paar hundert Mark am Tag, auch in den Wohnungen. Das heißt,
wenn eine Nummer beispielsweise 50 Mark kostet, dann braucht sie schon fünf Freier am Tag allein, um ihre
Miete zu bezahlen. Dann hat sie aber noch nichts gegessen, geschweige denn einen Gewinn gemacht. Das ist schon
ein extremes Maß an Ausbeutung. Und die Frauen können nicht einfach sagen: 'Ich hör auf mit dem
Job und fahr nach Hause'. Denn sie werden bedroht und es besteht diese Schuldknechtschaft.
Wie nehmt ihr Kontakt zu den Frauen auf? Es gibt zwei Wege, die wir beschreiten. Zum einen
machen wir Streetwork in den Saunaclubs, oder auch Hostessenmailing zusammen mit "Tamara", einer
Frankfurter Beratungsstelle für Prostituierte. Unser aktuelles Projekt besteht in der Verschickung von
Aufklärungsbroschüren, die quasi als Türöffner fungieren sollen, um an Frauen heranzukommen,
die Opfer von Menschenhandel sind. Der andere Weg läuft über die Polizei. Menschenhandel gilt
als Kontrolldelikt, das heißt das Vergehen wird meist nur bei Razzien aufgedeckt und kommt praktisch nie
durch Dritte zur Anzeige. Hier ist wichtig, daß die Polizei uns einschaltet, damit wir mit der Frau in
ihrer Muttersprache erstmal abklären, wie ihre Lage ist. Wir fragen dann, ob sie hierbleiben will, was sie
erlebt hat, ob sie die Aussage verweigern will und versuchen, sie parteilich in einem Prozeß oder bei der
Heimreise zu begleiten. In der Beratungsstelle sprechen wir Russisch und Polnisch. Wie nehmen euch die
Frauen wahr, wenn der erste Kontakt über die Polizei läuft, mit der sie eventuell schon schlechte
Erfahrungen gemacht haben? Im Allgemeinen gelingt es darzustellen, daß wir keine Gehilfinnen der
Polizei sind. Das äußert sich zum Beispiel in der Schweigepflicht, an die wir uns in Bezug auf
vertrauliche Gespräche mit den Klientinnen gebunden fühlen. Vom LKA wird das grundsätzlich
akzeptiert, bei der Polizei auf lokaler Ebene jedoch eher nicht. Im Unterschied zu unseren Rheinland-Pfälzischen
Kolleginnen lehnen wir es ab, bei Razzien anwesend zu sein. Wir versuchen deutlichen Abstand zur Polizei zu halten.
In den letzten Monaten hat sich auf offizieller Ebene, zum Beispiel im Bundesfamilienministerium oder der
EU-Ministerkonferenz im April letzten Jahres (vgl. agisra Rundbrief Nr.21, S. 55f.) zum Thema Frauenhandel einiges
getan. Insbesondere der 'Opferschutz' keine sofortige Abschiebung soll zum Zwecke besserer Strafverfolgung von
beispielsweise Zuhältern verbessert werden. Für die Frauen ergibt sich aus ihrer momentanen Situation
das Dilemma, zwischen Abschiebung oder fortgesetzter Ausbeutung wählen zu müssen. Was empfehlt ihr den
Frauen? Wir sind auch immer wieder ratlos, was wir den Frauen empfehlen sollen. Es werden uns ja auch
Fälle bekannt, wo Frauen Opfer von Straftaten wurden und die Polizei davon noch nichts weiß. Rät
man jetzt der Frau zur Polizei zu gehen? - Das kann man praktisch nicht, weil das ein absolutes Roulettespiel
für die Frau ist. Wir müssen das dann auch so offen sagen, und sie fragen, ob sie es wagen will oder
nicht. Denn wir können überhaupt nicht einschätzen, wie das für die Frau ausgeht. Es liegt
im Ermessensspielraum des Beamten, der die Aussage aufnimmt, ob er den Fall für so gravierend hält.
In diesem Fall besteht für die Frau die Chance, möglicherweise sogar bis zum Prozeßende hier
einen Aufenthaltsstatus zu bekommen. Das kann bis zu zwei Jahren dauern. Im anderen Fall wird die Frau
eben abgeschoben. Dann hat sie sich eigentlich nur dadurch geschadet, daß sie zur Polizei gegangen ist.
Denn gleichzeitig wird es ihr von den Vermittlern und den Zuhältern übelgenommen, daß sie
diesen Schritt gemacht hat, so daß sie auch von dieser Seite mit Repressalien rechnen muß.
Da wird schon deutlich, daß man bei der Kooperation mit der Polizei immer deren
Strafverfolgungsinteresse im Blick behalten muß. Den Beamten geht es nicht um eine Stärkung oder
Parteilichkeit für die Frauen oder um die Verfolgung von Menschenrechtsverletzungen.
Die rechtliche Handhabe der polizeilichen Aktivitäten ist durch das Strafdelikt Menschenhandel
gegeben. Kannst du sagen, was darunter zu verstehen ist? Es gibt eine enge juristische Definition
von Menschenhandel. Im Strafgesetzbuch ist übrigens nicht von Frauenhandel sondern von Menschenhandel
die Rede, obwohl praktisch nur Frauen von Menschenhandel betroffen sind. Im Gesetz heißt es, daß
jemand, der die hilflose Lage, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, bei einer Person
ausnützt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bestimmen, die Straftat Menschenhandel
begeht. Menschenhandel ist nach dem Gesetz also immer mit Prostitution verknüpft. Es ist ein Handel von
Frauen in die Prostitution. Im Gegensatz dazu sind für uns generell Täuschung und Zwang die
entscheidenden Kriterien für Frauenhandel. Wenn die vorliegen, das heißt wenn eine Migrantin
getäuscht und in Arbeitsverhältnisse gezwungen wird, dann sprechen wir von Frauenhandel.
Das gilt dann selbstverständlich auch für andere Arbeitsbereiche wie im Haushalt, als
Kellnerin, oder Zimmermädchen. Den Frauen wird im Herkunftsland oft ein viel höherer Verdienst
und viel bessere Bedingungen versprochen. Das ist für uns auch Frauenhandel. Die dritte Form
ist Frauenhandel im Bereich der Heiratsmigration, weil es eben auch diese Kataloge gibt, und sich Männer
dafür interessieren, die die Vorstellung haben: 'Eine Frau aus dem Katalog, die kostet mich nicht viel,
die darf keine Ansprüche stellen'. Da herrscht so das Klischee vor: 'Die ist dankbar, die ist schön
bescheiden und so, und möglichst auch eine gute Hausfrau.' Diese Eigenschaften meint der Mann, wenn er
sich an eine Agentur gewendet hat, sozusagen mitzukaufen. Und wenn das dann nicht der Fall ist, kann er sich
jederzeit von der Frau trennen, und sie bei der Ausländerbehörde melden. Ist sie dann noch keine
vier Jahre mit ihm verheiratet, wird sie ausgewiesen. In solchen Fällen ist die Frau ja auch in einer
extremen Zwangssituation und wurde getäuscht. Die Zwangssituation wird hier von den Ehemännern
hergestellt. Da gibt es eine Koalition zwischen Ehemännern und der jeweiligen Agentur, die de facto
auch Frauenhandel betreiben. In der Jiskra Broschüre wird von dem Klischee der anspruchslosen,
dankbaren osteuropäischen Frau gesprochen. Darüberhinaus scheinen bei der Heiratsvermittlung auch
rassistische Motive im Spiel zu sein, die sich für die Vermittler als lukrative Marktlücke erweisen.
So meint Diana Hummel (in Beiträge zur feministischen theorie und praxis Nr. 34, "Europa,
einig Vaterland?", S. 62), daß osteuropäische Frauen auf dem deutschen Heiratsmarkt gefragter
sind als lateinamerikanische oder asiatische Frauen, da sie in der Regel in der neuen deutschen Nachbarschaft
nicht so schnell als Ausländerinnen auffallen. Kannst du das bestätigen? Ich kann hier nur
von der Händlerseite reden. Da wird mit der Bescheidenheit und Häuslichkeit der Frauen geworben und
damit daß sie europäisch aussehen. Insofern sei nicht gleich zu erkennen, daß es sich um eine
arrangierte Ehe handelt. Als Vorteil wird auch angepriesen, daß Entfernungen, die zurückgelegt
werden müssen, um eine osteuropäische Frau kennenzulernen, viel geringer sind, als bei asiatischen
Frauen, und Osteuropäerinnen irgendwie auch kulturell näher seien. Die Frauen entsprechen jedoch
nicht unbedingt der Erwartungshaltung, anspruchslos zu sein. In der öffentlichen Diskussion
scheint es eine Aufspaltung zwischen Arbeits- und Heiratsmigration einerseits und Menschenhandel andererseits
zu geben.1) Es fällt auf, daß die zusätzlich zur normalen Ausbeutung Hintergangenen
insbesondere in der Lohnarbeitsmigration keine so große Aufmerksamkeit erfahren. Selbst in der
Prostitution müssen die Frauen zu Opfern von Zuhältern stilisiert werden, um Unterstützung zu
bekommen. Stimmt das und wenn ja, wie geht Ihr damit um? Die Öffentlichkeit will immer das
reine Opfer. Manche Frauen gehen willentlich in die Prostitution, für ein Jahr, damit sie sich mit dem
Geld im Heimatland etwas aufbauen können. Das wird von der bürgerlichen Öffentlichkeit nicht
als legitimes Interesse akzeptiert, ist aber die Realität. Es ist verlogen, Mitleid mit den Opfern
unfreiwilliger Prostitution zu haben, andererseits aber nichts zur hiesigen Nachfrage nach Prostituierten
bzw. billigen "Hausmädchen" zu sagen. Unser Anliegen wäre hier, legale
Einkunftsmöglichkeiten zu schaffen. Ich halte die Chancen allerdings für sehr gering, daß
das in absehbarer Zeit politisch umgesetzt wird. Ist für Euch die Legalisierung der
Arbeitsverhältnisse als politische Perspektive ausreichend? Erst mal schon. Realpolitisch
gesehen - und auf eine andere Ebene will ich mich gar nicht einlassen - sollten die ausländischen
Frauen in der Lage sein, die in Deutschland bestehende Nachfrage nach ihren Dienstleistungen im Haushalt,
im Gastgewerbe und in der Prostitution auf legalem Wege zu befriedigen, das heißt mit Arbeits- und
Aufenthaltsgenehmigung. In fast allen Bereichen wird die Illegalität der Frauen oder zumindest
die Drohung damit zum Mittel ihrer erhöhten Ausbeutbarkeit. Ist hier 'nur' die ganz normale Gewalt
nationalstaatlicher Verhältnisse am Wirken oder läßt sich noch eine zusätzliche
patriarchale Logik festmachen? Ich denke, eine Sache ist schon geschlechtsspezifisch, und zwar,
daß Frauen stärker in die informellen Arbeitsbereiche abgedrängt werden als Männer.
Selbst wenn du den osteuropäischen Erdbeerpflücker oder Spargelstecher betrachtest: Der hat noch
eine Möglichkeit diese Arbeit legal zu tun, auch wenn die schlecht bezahlt ist. Oder wenn wir zum
Beispiel vom 'Polenstrich' an der Großmarkthalle reden: Die Männer müssen nur ihre Arbeitskraft
verkaufen. Und selbst wenn sie illegal sind, haben sie noch bessere Bedingungen als Frauen, die in die
Privatsphäre abgedrängt werden, im Haushalt arbeiten müssen als Haushaltsangestellte, wo
überhaupt kein Auge der Öffentlichkeit mehr hinschaut. Sie sind deswegen viel größerer
Ausbeutung ausgesetzt. Oder sie arbeiten in der Prostitution. Da, denke ich, kommen auch patriarchale Elemente
rein. Denn bei einer Frau geht es nicht nur um ihre Arbeitskraft, sondern ihr Körper kommt mit rein. Wenn
eine Frau Arbeit findet, findet sie die halt im privaten, informellen Sektor oder im Milieu, wo sie einfach
weniger geschützt ist, noch weniger, als die schon ungeschützten Männer. In den Feldern, die
Frauen als Arbeitsfelder zugewiesen sind, muß sie ihren Körper oft auf ganz andere, sehr viel
intimere Weise einsetzen als ein männlicher Arbeitsmigrant. Wie läuft die Anwerbung in
den Herkunftsländern? Im Bereich der Händler, die Frauen in die Prostitution vermitteln,
gibt es eine hohe Professionalität, d.h. es werden teilweise Wettbewerbe in den Herkunftsländern
veranstaltet. Bei diesen Auswahlverfahren wird suggeriert es ginge um die Qualifikationen als Tänzerin
oder Sängerin und gleichzeitig werden möglichst viele Daten durch Fragebögen gesammelt, die
das persönliche Umfeld bzw. die Familie betreffen, um die Frauen später besser unter Druck setzen
zu können. Wenn die Frauen dann nach Deutschland vermittelt werden, wissen sie zumeist nichts über
die Händler, da diese häufig unter falschem Namen aufgetreten sind. Es sind uns jedoch auch
Fälle von Vermittlung in die Prostitution bekannt, bei denen der Ehemann, der Onkel oder ein Bekannter
der Frau als Händler davon profitiert hat. Bei einem uns bekanntgewordenen Handel ist ein Mann mit
seiner Ehefrau nach Deutschland gefahren, um ein Auto zu kaufen. Der Mann brachte seine Frau zu Bekannten
und verabschiedete sich unter dem Vorwand, etwas wegen des Kaufvertrages für das Auto klären zu
müssen. Die Frau blieb bei den Bekannten zurück, wurde dort mehrfach vergewaltigt und sollte in
die Prostitution gezwungen werden. Es ist anzunehmen, daß der Mann mit dem Geld für die Frau das
Auto erworben hat und ohne sie nach Lettland zurückgekehrt ist. Eine andere Variante besteht
darin, Frauen nach einem gemeinsamen Besuch in der Disko eine "Spritztour" nach Deutschland vorzuschlagen
um sie dort zu verkaufen. Arbeitet ihr mit Organisationen in anderen Ländern zusammen?
Ja, wir kooperieren mit Frauenorganisationen in Osteuropa. Wir haben z.B. die Möglichkeit, Frauen
in Russland versteckt unterzubringen. Wenn eine Frau also zurückwill, können wir sie dort unterbringen.
Außerdem arbeiten wir mit La Strada zusammen. Das ist ein Projekt, das von der EU finanziert wird, zur
Prävention von Menschenhandel. La Strada hat Vertretungen in Warschau, Kiev und Prag. Diese Kooperation
mit Organisationen in den Herkunftsländern stellt den Versuch dar, Perspektiven für diejenigen zu
schaffen, die abgeschoben werden und nicht wissen wohin. Häufig ist es so, daß die Frauen mit einem
Fahrschein in den Zug gesetzt werden, der gerade mal bis Görlitz / deutsche Seite gültig ist. Die
Abgeschobenen müssen über die Grenze und stehen dann auf der polnischen Seite, ohne zu wissen wohin.
Da gibt es auch ganz viel Scham, weil sie nicht mittellos zu ihren Verwandten zurückkehren wollen. Und
häufig drehen sich die Frauen dann auf dem Absatz um und versuchen, wieder zurück nach Deutschland
zu gelangen. Aus dieser Erfahrung heraus versuchen wir im Vorfeld beim Sozialamt eine Fahrkarte bis zu einer
Stadt herauszuhandeln, in der die Frauen von La Strada abgeholt werden können. Wir kommen damit dem
Interesse der Behörden, die Frauen außer Landes zu schaffen, ein Stück weit entgegen, um
der Frau zu ermöglichen, daß sie bei der Rückkehr ins Herkunftsland ihre Würde nicht
verliert und im Herkunftsland weiterbetreut wird.
Von großer Bedeutung für die zukünftige Flüchtlingspolitik dürfte die Mitte
August in Bremen beginnende Karawane für MigrantInnenrechte sein, bei der zahlreiche
MigrantInnenorganisationen beteiligt sind. Als aktueller politischer Bezugspunkt richtet sich die Karawane
unter anderem gegen die geplante Verschärfung des Asylbewerberleistungsgesetz, sprich Aushungergesetz.
Wie schätzt du die Aussichten der Kampagne ein? Seid ihr in irgendeiner Form beteiligt?
Wegen der geplanten Kürzung des Asylbewerberleistungsgesetztes, dem geplanten 'Aushungergesetz'
hatten wir natürlich die größten Befürchtungen in bezug auf unser Klientel. Denn wenn
eine Frau, die von Menschenhandel betroffen ist, hier eine Aussage macht, dann kriegt sie allenfalls eine
Duldung und an den Status Duldung wären dann keinerlei Sozialleistungen geknüpft gewesen. Da
müssen wir was tun, das schwebt sozusagen als Damoklesschwert über uns. Denn wenn das durchkommt,
können wir unsere Arbeit völlig vergessen. Es sieht ja zum Glüch eher so aus, als käme
das Gesetz nicht durch. Man kann aber absolut noch nicht von Entwarnung sprechen. Denkst du, daß die Karawane an den Alltag der hier lebenden Migrantinnen heranreicht?
Ich halte das für sehr schwer, gerade die häufig verdeckt in der Illegalität lebenden
osteuropäischen Migrantinnen mit so einer Aktion zu erreichen. Aber es gibt durchaus ein Interesse an
politischen Entwicklungen in Deutschland und bei manchen einen wirklich hohen Kenntnisstand. Aber ob die sich
jetzt einreihen? Das, würde ich sagen, ist eher weniger der Fall. 1) Arbeits-und Heiratsmigration werden kaum als
Ausbeutungsverhältnisse thematisiert, Prostituierte nur zu Opfern von Zuhältern stilisiert.
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