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Sunday, February 23, 2003 Aus der KRONE ZEITUNG (http://www.krone.at) Reporter deckt auf Das Millionengeschäft der Kinderschänder Kindesmissbrauch - ein Thema, das uns alle angeht! Der österreichische Journalist Alexander Haide hatte vom Wegschauen genug und hat sich in den Sumpf der Kinderschänder-Mafia gewagt. Als verdeckter Ermittler konnte er der Polizei zahlreiche Täter ans Messer liefern. In seinem aufsehenerregenden Buch „STOPPT die Kinderschänder“ berichtet Haide von Opfern und Tätern und dokumentiert die Einzelschicksale dahinter. Das Buch deckt schonungslos auf, wie Weltkonzerne am Geschäft mit nackten Kindern und ermordeten Kinderseelen jährlich Millionen mitverdienen und stellt die Frage, warum Politiker, Justiz und Cyber-Cops bisher versagten. Der bekannte Musik-Journalist Alexander Haide rollt die Kinderporno-Szene auf, die im Internet ungestört ihren schmutzigen Geschäften nachgeht. Er zeigt Schlupflöcher in Gesetzen auf, die von gewissenlosen Kinderschändern ausgenützt werden und nennt die Täter beim Namen. Das Buch bringt erschreckende Beiträge aus Internet-Chatrooms, in denen perverse Täter unverblümt über ihre Verbrechen plaudern. Haide schildert, wie er sich Undercover in die Szene einschlich um Kinderschänder-Banden auszuheben. In umfangreichen Gastkommentaren kommen u.a. die bekannte Psychoanalytikerin Dr. Rotraut Perner, die Kinder- und Jugendanwälte Dr. Anton Schmid und Monika Pinterits, sowie Holger Kind, Kriminalhauptkommissar beim BKA Wiesbaden zu Wort und liefern wertvolle Hintergrundinformationen zum Thema Kindesmissbrauch und Kinderpornografie. Anlaufstelle für Beratung und Hilfe Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien Sobieskigasse 31 1090 Wien Tel.: (01) 1708 Fax.: (01) 313 24 99 85 900 E-Mail: post@kja.magwien.gv.at Internet: www.kja.at Meldestelle für Hinweise Bundesministerium für Inneres Generaldirektion für öffentliche Sicherheit Kriminalpolizei, Abteilung II/10 MELDESTELLE KINDERPORNOGRAPHIE Josef Holaubek Platz 1 1090 Wien Fax.: (01) 313 45 / 85190 E-Mail: meldestelle@interpol.at Aus der KRONE ZEITUNG (http://www.krone.at) Kinder für Pädophilenfotos missbraucht - legal! Kein anderes Verbrechen hat in den letzten Jahren so zugenommen wie die Kinderpornografie im Internet. Doch gerade hier gibt es eine Gesetzeslücke, der sich inzwischen immer mehr so genannte Modellagenturen für Kinder bedienen. Mädchen werden nicht nackt, aber in eindeutigen Posen fotografiert und die Bilder dann ins Netz gestellt. Viele Eltern träumen den Traum von der Modelkarriere des eigenen Kindes. Stolz suchen sie mit ihrem Noch-nicht-ganz-Teenager eine Kinder-Modellagentur auf, um den Weg auf die Laufstege und Hochglanzmagazine zu starten. Doch allzu oft geraten sie so an zwielichtige Geschäftemacher, die keine ästhetischen Fotos schießen, sondern plumpe Masturbationsvorlagen für Pädophile produzieren. Während der Fotosession warten die Eltern draußen, wenn sie überhaupt dabei sind, und erfahren nicht, was sich vor der Linse des Fotografen abspielt. über das Internet werden die Bilder an die zahlungskräftige Kundschaft verkauft. Das Bild oben ist noch relativ harmlos, vom Gesetzgeber erlaubt sind noch viel ärgere Aufnahmen.
Saturday, February 22, 2003 HRW argues about greek ministry Human Rights Watch is concerned that there are no mechanisms in place in Greece to identify and support trafficking victims. Moreover, when intergovernmental or nongovernmental organizations attempt to intercede on behalf of trafficked women, their efforts are often stymied due to a lack of response or cooperation by the Greek government, suspected complicity in trafficking on the part of Greek law enforcement officials, and the lack of adequate infrastructure in Greece to address trafficking problems. The IOM has attempted to assist trafficked women from central and eastern Europe but with only limited success. One case involved a woman whom IOM Bucharest-in an urgent fax to IOM Athens-described as a "Romanian trafficked girl that is held captive and forced into prostitution in a bar in Greece."*) The Bucharest office provided IOM Athens with the details of the island, town, and even the bar where the woman was being held; the trafficker's name and home and mobile telephone numbers; the woman's name and place of residence in Romania; and the name, telephone, and fax numbers of the Greek Ministry of Public Order official who had represented Greece at a recent U.N.-associated meeting of the Southeast Europe Cooperative Initiative (SECI) Task Force on Human Beings and Illegal Trafficking.**) The IOM's Daniel Esdras supposed that the degree of available information provided would certainly result in a positive outcome for this woman. He was mistaken: "I called the Ministry of Public Order, the special section that deals with trafficking in women [the office of the official who attended the SECI meeting noted above]. I sent a fax to the ministry with the name of the girl, the fact that she was at the Tutti Frutti bar in Kos, the name of the trafficker plus the mobile number of the trafficker. I asked the ministry, please don't deport her. I told them IOM would handle it, pay for her. IOM will repatriate her. The result? No written reply."***) IOM subsequently learned that the trafficker had been detained-but the police never found the Romanian woman victim.****) According to the police, the trafficker said that she had been sent back to Romania. Without the woman's testimony, of course, any case against the trafficker was much less likely to succeed. The fact that local police had such detailed information but still failed to locate the woman clearly raised concern about possible police complicity in trafficking (see section below on police complicity in trafficking). Moreover, police should never rely on the statements of traffickers but should conduct a thorough independent investigate of allegations of trafficking. *) Communication from IOM Bucharest to IOM Athens regarding "police action to rescue a Romanian victim of trafficking," October 5, 2000 (on file with Human Rights Watch). The Romanian woman managed to call her parents who in turn reported the case to the Romanian police. **) According to SECI's web site, "SECI shall be a forum in which representatives of the participating states meeting to discuss common regional economic and environmental problems calling for concerted action and shall take into account region-wide plans for dealing with these problems." SECI works in cooperation with the U.N. Economic Commission for Europe. See http://www.unece.org/seci/seci_sop.htm (May 22, 2001). ***) Human Rights Watch interview, IOM Athens, November 7, 2000. There is no designated anti-trafficking unit in the Greek Ministry of Public Order. We found two staff people, one in the division of public security and one on the minister of public order's staff, who were tasked with trafficking issues, but both insisted that they were in the process of "studying" the issue only. ****) IOM staffers phoned the Ministry of Public Order to find out the woman's fate while Human Rights Watch was interviewing Esdras. Source: [If you feel like this is unbearable, you can do something very simple. Just click at this link, addressed to the Ministry of Public Order in Athens, write few angry lines in the eMail and then push "SEND". You will see, suddenly you'll start to feel better.]
Friday, February 21, 2003 E X C E R P T S from latest testimonies Rosa (14) - from Mexico to Florida Maria (18) - from Mexico to Florida Marsha (24) - from Russia to Germany Olga (24) - from Russia to Israel Vera (17) - from Russia/Ukraine to Germany Read complete witness account
Monday, February 10, 2003 Die Geschichte von Helena Bei meinem ersten Kontakt war Helena 19 Jahre alt, seit zwei Jahren in den verschiedenen Grenzregionen als Prostituierte tätig. Sie wurde in Kladno, einer Stadt nahe Prag, als drittes Kind einer Roma-Familie geboren und war in ihrer Kindheit fast immer sich selbst überlassen. Essen und Kleidung besorgte sie sich häufig von Müllhalden. Im Alter von sechs Jahren, kam sie in ein Kinderheim. Mit neun Jahren wurde Helena in eine Pflegefamilie, welche in Usti nad Labem lebte, integriert. Von da aus kam sie mit zwölf Jahren in ein Erziehungsheim. Dort lebte sie bis zum 18. Lebensjahr. Während des Heimaufenthaltes absolvierte Helena eine Ausbildung als Krankenpflegerin. Ich traf Helena erstmals während des Streetwork-Einsatzes im November 1995, an einem Straßenstrichbereich der E 49, hinter der Stadt Cheb. Am Anfang verhielt sie sich unserer Arbeit gegenüber sehr distanziert und zeigte sich wenig gesprächsbereit. Wir stellten fest, daß sich unter den anderen Mädchen, mit denen sie sich den Standplatz teilte, auch ihre Zuhälterin aufhielt. Im Februar 1996 erzählte uns Helena , daß sie von einem deutschen Freier ein Kind erwarte. Sie war bereits im fünften Schwangerschaftsmonat. Zwar wollte sie das Kind austragen, hatte aber bis zu dem Zeitpunkt auf Grund der fehlenden Krankenversicherung keine Möglichkeit einer ärztlichen Untersuchung. Daraufhin versuchten wir bei allen Gynäkologen in Cheb einen Untersuchungstermin zu bekommen. Mitgeteilt wurde uns, daß ohne gültige Krankenversicherung eine Untersuchung nur bei sofortiger Bezahlung möglich sei. Helena besaß jedoch kein Geld, da sie sämtliche Einnahmen an die Zuhälterin abgeben mußte. Kurze Zeit später brachten wir sie nachts in die Notaufnahme des Krankenhauses Cheb, da sie seit Tagen keine Kindsbewegungen spürte. Die diensthabende Ärztin untersuchte sie und diagnostizierte eine Gonorrhoe-Infektion. Sie verweigerten jedoch eine Behandlung wegen des fehlenden Versicherungsschutzes. Das Angebot der Ärztin, sie zu einem Gynäkologen zu überweisen, mußte Helena aus oben genannten Gründen so empfunden haben, daß man sie einfach loshaben wollte. Da uns in unserem Aufgabenbereich in solchen Fällen keine andere Möglichkeit bleibt, mußten wir Helena zu ihrem Standort zurückbringen. Am nächsten Tag war Helena Zeit verschwunden. Nachfragen unsererseits zu ihrem Aufenthaltsort wurden von den anderen Mädchen und der Zuhälterin mit Ausflüchten beantwortet. Wir trafen sie erst im Februar1996 wieder. Sie hatte mehrere Platzwunden im Gesicht und erzählte uns, daß sie trotz der Schwangerschaft weiter anschaffen müßte. Häufig würde sie von der Zuhälterin und deren Mann geschlagen. Sie bat uns um eine Möglichkeit, „nie mehr“ anschaffen zu müssen, sie aus „diesem Milieu“ wegzubringen. Wir nahmen sofort Kontakt mit Behörden und Ämtern der Tschechischen Republik auf. Dabei ergaben sich Schwierigkeiten bei der Beschaffung einer Unterbringungsmöglichkeit. In der Tschechischen Republik existieren keine Frauenhäuser. In den wenigen Frauenwohnheimen werden nur Mütter mit Kindern bis zu Jahren aufgenommen. Bedingt durch die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz von Prostituierten, waren die zuständigen Behörden nicht bereit, Unterstützung zu gewähren. Nach einem Monat fanden für sie eine Bleibe in einem Arbeiterwohnheim in Usti nad Labem. Helena hielt sich dort bis zur Entbindung ihres Kindes auf. Das zuständige Sozialamt von Usti nad Labem sicherte uns die Kosten für Aufenthalt sowie Lebensunterhalt zu, wenn Helena gültige Ausweisdokumente vorlegen kann. Diese wurden ihr jedoch von der Zuhälterin in Cheb weggenommen. Wir baten die Polizeidienststelle der Stadt Cheb um Hilfe, diese wurde uns ohne Nennung der Gründe verweigert. Da die Zuhälterin ständig bei Helena stand, war es inzwischen nicht mehr möglich, mit ihr allein zu sprechen. Über Freunde aus Deutschland, die als Freier getarnt nach Cheb fuhren, übermittelten wir Informationen zum Ausstieg. Inzwischen nahmen wir Kontakt mit dem Standesamt ihrer Geburtsstadt Kladno auf. Dort baten wir um die Ausstellung der benötigten Ausweisdokumente. Dieses Anliegen wurde uns wiederum verwehrt, da Helena die Dokumente selbst beantragen müsse. Am 26. April 1996 organisierten wir gemeinsam mit einem Bekannten aus Deutschland, der sich auch als Freier ausgab, ihre Abholung aus Cheb. Er fuhr mit Helena in die Nähe von Karlovy Vary, wo wir sie entgegennahmen. Von da aus brachten wir sie zum Standesamt nach Kladno. Dort besorgten wir die notwendigen Ausweispapiere, fuhren anschließend in das Kinderheim nahe Usti nad Labem, um dort ihren letzten Wohnort bestätigen zu lassen. Danach übergaben wir sie einer Mitarbeiterin des Sozialamtes von Usti nad Labem. Von dort wurde Helena in das Arbeiterwohnheim gebracht und bekam ein kleines Zimmer zugewiesen. Wir hinterließen für sie Kleidungsstücke und eine Babyausstattung. Die zuständige Mitarbeiterin des Sozialamtes informierte uns, daß Helena nach der Entbindung in ein Frauenwohnheim nach Teplice gebracht würde. Auf Grund der großen Entfernung zwischen Cheb und Usti nad Labem informierten wir das grenzüberschreitende Partnerprojekt „Angela“, das in Helenas Nähe tätig war. Wir baten die Sozialarbeiterinnen um eine Nachbetreuung und eventuelle Hilfestellung. Im guten Wissen, Helena untergebracht zu haben, erfuhren wir erst Monate später, daß eine Nachbetreuung nie geschehen ist. Anfang Juni 1996 rief uns Helena an, teilte uns mit, daß sie ein kleines Mädchen entbunden hatte, jetzt im Frauenwohnheim Teplice lebt. Von Zeit zu Zeit telefonierten wir mit ihr, es schien ihr gutzugehen. Ende Januar 1997 sahen wir Helena aber während der Streetwork an ihren alten Standort nahe Cheb wieder. Sie erklärte uns, daß sie eine Freundin besuche und ihr Baby bei Bekannten in Teplice gelassen habe. Ihren Angaben nachgehend, stellten wir fest, daß sie nicht der Wahrheit entsprachen. Sie stand regelmäßig in Begleitung ihrer Zuhälterin am Straßenstrich. Es war uns nicht möglich, mit ihr zu sprechen, da von der Zuhälterin jeden Kontakt verhinderte wurde. Daraufhin riefen wir im Frauenwohnheim Teplice an. Von dort wurde uns mitgeteilt, daß Helena von unbekannten Männern abgeholt worden war, sich seither nicht gemeldet habe. Ihr Baby war in das Kinderheim Teplice gebracht worden. Eine Anzeige seitens des Frauenwohnheimes habe es nicht gegeben, die Mitarbeiterinnen seien von den unbekannten Männern bedroht wurden. Nach einiger Zeit nahm Helena Kontakt zu uns auf, erzählte uns von der Entführung aus dem Wohnheim, bat uns erneut um Hilfe, wieder wollte sie „weg“. Wir nahmen Kontakt mit der Hilfsorganisation "La Strada“ in Prag auf, deren Zielgruppen Frauen sind, die über Menschenhandel zur Prostitution gelangten. Die Hilfsorganisation hatte aber nur ein begrenztes Kontingent von Notwohnungen zur Verfügung, versprach uns jedoch, geeignete Möglichkeiten zu finden. Im Januar 1998 trafen wir sie erstmals an einem Standort auf der Smetanova ulica (Innenstadt von Cheb) wieder. Sie erzählte uns nun, daß sie inzwischen siebenmal von verschiedenen Zuhältern verkauft worden war. Ihr letzter Zuhälter habe sie häufig mißhandelt, ihr infolge mehrerer Messerstiche schwere Verletzungen in der Nierengegend zugefügt. Sie hatte eine Unterkunft bei einem Freund in Kynsperk, nahe Cheb, gefunden. Dieser handelte mit Drogen . Mittlerweile hatte Helena selbst regelmäßig Drogen genommen. Kurze Zeit später warf sie dieser Freund, für den sie inzwischen anschaffen gegangen war, aus der Wohnung. Im Februar 1998 brachten wir Helena in unserer Beratungsstelle in Cheb unter, versorgten sie mit Essen und Kleidung. Es gelang uns jedoch nicht lange, ihren Aufenthalt geheimzuhalten. Sie wurde von zwei Zuhältern gefunden und zusammengeschlagen. Daraufhin organisierten wir eine Unterkunft in einer Notwohnung in Brno, die von der neu gegründeten Hilfsorganisation „Magdalenium“ (zuständig für ausstiegswillige Prostituierte) eingerichtet worden war. Im März 1998 brachten wir sie von Cheb nach Prag, übergaben sie dort einer Sozialarbeiterin, die in dieser Hilfsorganisation tätig war. Nach kurzer Zeit fand Helena eine Arbeit als Krankenpflegerin in einem Brno`er Krankenhaus. Sie bekam eine Unterkunft in einem Schwesternwohnheim, richtete sich dort ein kleines Zimmer ein. Mehrmals wöchentlich rief uns Helena an, berichtete stolz von ihrer Arbeit. Sie schien darüber sehr glücklich. Im August 1998 bekam sie das erste Mal Urlaub und besuchte mich in Plauen. Anfang September teilte uns Helena telefonisch mit, daß das Krankenhaus demnächst geschlossen werde und sie dann keine Arbeit mehr hätte. Mit der Schließung des Krankenhauses verlor sie gleichzeitig ihr Zimmer im Schwesternwohnheim. Wir setzten uns mit der Hilfsorganisation in Brno in Verbindung, baten um Unterstützung für Helena bei der Wohnungs- und Arbeitsuche. Leider zeigte sich die zuständige Sozialarbeiterin wenig kooperativ. Sie teilte uns mit, daß es keine finanziellen Mittel mehr für „diese“ Hilfsorganisation „Magdalenium“ gäbe und somit eine Unterstützung nicht möglich sei. Die Sozialarbeiterin brachte jedoch Helena vorübergehend in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche unter. Dort durfte Helena nach 18.00 Uhr das Haus nicht mehr verlassen. Möglicherweise war sie deshalb nicht in der Lage, sich zu integrieren. Mitte Oktober 1998 rief uns die Sozialarbeiterin aus Brno an und teilte mit, daß sie Helena mit ihren Sachen in einen Bus Richtung Karlovy Vary gesetzt habe, wir sollten sie von dort abholen. Uns blieben vier Stunden Zeit, eine Unterbringungsmöglichkeit für Helena zu finden. Gleichzeitig war uns bewußt, daß ihr Leben allein dadurch akut gefährdet ist, wenn sie im Raum Karlovy Vary/Cheb gesehen würde. Nach mehreren Kontakten mit verschiedensten Ämtern und Einrichtungen der Städte Karlovy- Vary, Sokolov und Kynsperk gelang es uns, eine auf zwei Tage begrenzte Unterbringungsmöglichkeit in einem Jugendwohnheim von Kynsperk zu erhalten. Helena hatte uns erzählt, daß sie wieder zurück nach Brno möchte, sich dort um eine neue Arbeit bemühen will, dazu aber eine Unterkunft benötige. Daraufhin nahmen wir Kontakt mit verschiedenen kirchlichen Einrichtungen in Brno auf. Es wurde uns mitgeteilt, daß kurzfristige Unterbringungsmöglichkeiten „relativ“ aussichtslos seien. Über die Hilfsorganisation La Strada in Prag erhielten wir die Telefonnummer der Heilsarmee in Brno. Dort wurde uns zugesichert, daß Helena eine Wohnmöglichkeit bekomme, jedoch erst in zwei Wochen. In der Tschechischen Republik gelang es uns nicht, für diese Zeit eine Unterkunft für Helena zu finden. Wir wanden uns an die Ausländerbehörde und das Sozialamt der Stadt Plauen, fragten dort nach einer Unterstützungsmöglichkeit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, teilweise bedingt durch die ablehnende Haltung einiger Angestellten, ist es uns gelungen, Helena für eine Woche im Frauenhaus von Plauen unterzubringen. Da die Unterbringungskosten im Frauenhaus 96,00 DM betrugen, vom Amt jedoch nur 52,00 DM für Lebensmittel zur Verfügung gestellt wurden, haben wir die Differenzsumme privat finanziert. Ende Oktober brachten wir Helena zurück nach Karlovy Vary. Von dort fuhr sie mit dem Bus nach Brno. Gleichzeitig informierten wir die Sozialarbeiterin der Hilfsorganisation „Magdalenium“ über Helenas Rückkehr, baten diese, sie abzuholen, zur Heilsarmee zu begleiten. Später erfuhren wir, daß dies jedoch nicht geschehen ist. Von da an gab es weder zu Helena noch zur Hilfsorganisation „Magdalenium“ Kontakte, da diese mittlerweile kein Telefon mehr hatten. Unser Bemühen, die jetzige Adresse von Helena ausfindig zu machen, blieb über eine Woche erfolglos. Von der Heilsarmee konnten wir in Erfahrung bringen, daß sie nie dort angekommen ist. Anläßlich einer Konferenz im November 1998 in Prag, trafen wir die Sozialarbeiterin aus Brno wieder und fragten sie nach Helena. Sie teilte uns mit, keinen Kontakt zu Helena zu haben und war auch nicht bereit, sich weiter um „die Angelegenheit“ zu kümmern. Am Silvesterabend 1998 rief mich Helena an, weinte, konnte mir aber nichts zu ihrem Aufenthalt sagen, mußte nach kurzer Zeit auflegen. Auf dem Display des Telefons erschien eine Nummer, aus der hervorging, daß das Gespräch aus Brno kam. Anfang Januar diesen Jahres riefen wir diese Telefonnummer in Brno an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Mann, wir fragten nach Helena. Es wurde uns von diesem Mann Mitgeteilt, „... es ginge jetzt nicht“, wir sollten nicht mehr anrufen. Mehrmals versuchten wir, sie zu erreichen, was uns dann auch gelang. Helena erzählte, daß sie bei einer Familie in Brno lebe, dort als Babysitter arbeite. Sie mußte aber das Gespräch nach wenigen Minuten beenden. Am Sonntag, den 24.01.1999 rief mich Helena zu Hause in Plauen an, teilte mit, sie sei nun in ein Bordell nach Straßbourg verkauft worden. Sie bat mich, sie dringend von dort zu holen. Nach kurzer Zeit weinte und flüsterte sie nur noch, das Gespräch wurde unterbrochen. Nach mehreren ergebnislosen Versuchen, Helenas konkreten Aufenthalt in Straßbourg zu ermitteln, kontaktierte ich am 26.01.1999 einen Ermittlungsbeamten des Bereiches Organisierte Kriminalität aus Deutschland. Trotz der bewußten Schwierigkeiten, die eine Ermittlung im Fall Helena unbedingt begleiten werden, wurde mir zugesichert, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen. (zugeschickt von/sent by: KARO)
Sunday, February 02, 2003 Ex Oriente Lux: Die besondere Frau aus dem Osten "Why Russian ladies are SO desirable...Unlike Americans, they understand the realities of life all too well. They are unpretentious, down to earth, and their views of relationships have not been ruined by unreasonable expectations." Ein interessantes Thema bei der Beobachtung der Prostitution an der Grenze zwischen West- und Osteuropa, ist die fixe Idee der "slawischen", bzw. "osteuropäischen Frau" als Quelle ausgeprägter sexueller Energie und Sucht. Bei Daniele Varè taucht der Spruch auf "Donna slava, tre volte donne", was darauf hinweist, daß die Idee des slawischen Überweibs ein wenig älter ist. Aber studiert man die Äußerungen in einschlägigen Foren, zeichnet sich schnell ein Muster ab (z.B. die mangelnde Trennung zwischen der Vorstellung einer Prostituierten, einer ausgehaltenen Konkubine, oder einer Freundin). Es ist die Vision einer naiven Freizügigkeit, ein Gegensatz zum "feministischen, lustverweigernden deutschen Weib", die immerwollende, blonde Russin, Ukrainerin (gerne auch "Exprostituierte" - das findet der moderne Mann faszinierend...). Daß die Realität dann fast immer ganz andere Purzelbäume schlägt, kann man sich denken. Sicherlich ließen sich im Osten etwas andere Wesenszüge ausmachen, in Sachen Weiblichkeit, Mode und Geschmack. Deutsche sind in den Strassen von Prag, Bratislava und Bukarest oft fasziniert von Girls, die mit extremen Miniröcken und einer monumentalen Schicht aus MakeUp herumlaufen. Das Kontingent der "lockeren Mode" ist dort sicherlich höher. Mischt man dazu noch einen realen Prozentsatz an Frauen/Mädchen, die gerne einiges wagen, um in ein ökonomisch bessergestelltes Land zu kommen, so kann schnell ein verlockender Gesamteindruck entstehen. Einen anderen Faktor könnte vielleicht die (unsichere) historische Tatsache darstellen, daß die Nachkriegszeit im Ostblock weitgehend frei war von a) christlichen Moralvorstellungen und b) eines Feminismus innerhalb der Sexualität. Das sind aber alles nur Biotope des Phänomens. Der riesige Überbau, mit dem wir uns heute konfrontiert sehen, ist ein reines Phantasieprodukt der "Konsumenten". In den Strassen Prags, Moskaus oder Sofias ist die Anzahl "williger" Frauen nicht höher oder niedriger als in Paris, Tokyo oder Rio de Janeiro. Der nachfolgende Trialog ist nur eines von vielen Beispielen. Posted: Sat, Sep 14, 2002 Posted by: Andre Subject: Es muß eine aus Osteuropa sein Hallöchen, kann mir jemand einen Tipp geben wo man Private Kontaktanzeigen in Osteuropa aufgeben kann.Das Problem ist wenn man die Sprache nicht lesen kann.Oder hat jemand schon einmal die Erfahrung gemacht das eine von der Straße oder vom Club mit nach Deutschland wollte? * * * Posted: Sat, Sep 14, 2002 Am besten im Bazar (in D heist er vielleicht anders). Ist irgendwo in der Zeitung eine Anzeige von FAPIA (meistens im Kontaktteil). Kostet zwar was, ist aber leistbar. Für GANZ Osteuropa zb. 130 Euro. Erscheint dann in 26 Städten 2x. Zu der Frage ob eine von einen Club oder einer Bar nach D oder A will. Die CZ oder SK Mädchen nicht alle, aber die Girls aus den anderen Ostblockländern zu 99%. Wurde schon viel diskutiert ob man eine Ex-Nutte als Frau nehmen kann oder soll. Ist immer die Gefahr das Du nur das Sprungbrett in den Westen bist und sie nach dem ersten oder zweiten Visum weg ist. Muss aber nicht sein, ich war mit meiner (Ungarn) 10 Jahre ohne Probleme zusammen. Wen Du genauere Infos willst, mail mich an. Mfg, Edes * * * Posted: Sat, Sep 14, 2002 (...) Mfg, Edes. * * * Posted: Sun, Sep 15, 2002 Hi Edes, MfG * * * Posted: Mon, Sep 16, 2002 Wie meinst Du, 'ausgesuchte Spezies'. Sind alle aus einer Bar. Bischen quatschen, Zimmer. Beim zweiten mal besuchen, Frage von mir, wo man da nach 4 Uhr noch essen gehen kann, oder in eine Disko (sehr gut in Znaim, Mexiko hat bis mind. 6.00 offen). Beiläufig fragen ob sie nicht mitgehen will. Geht meistens mit. Der Rest ergibt sich dann schon, wen man ein wenig zuhören kann. Wen dann ein wenig Vertrauen geschaffen ist, kommt der Rest dann schon alleine. Trefferquote mindestens 75%. Mfg, Edes. * * * Posted: Mon, Sep 16, 2002 Hi Edes, MfG (Quelle: http://www.adultforums.com/plus/plus.mirage?who=osteuropaforum_2)
Unsere naiven Wunschträume von differenzierten Freiern Liest man Berichte von deutschen Freiern und Puffgängern, die Besucher in tschechischen Clubs sind, so stößt man häufig auf die Vorstellung der lustwilligen Prostituierten, die ihren Job mit exzessiver Begeisterung tut, eine Wahnsinnsfreude daran hat und sich mit dem Berichterstatter sogar auf das Glatteis des Orgasmen begibt. Ich will diese Texte nicht unnötig kritisieren. Bemannte Raumfahrt ist möglich, also werden Nutten, die bei der Arbeit "kommen" sicherlich auch möglich sein. Nur wird kaum einer von uns je in den Genuss eines Weltraumausflugs kommen. Und das gilt für das andere auch. Nachfolgende Texte, die aus einschlägigen Foren stammen, sprechen sicher jedem Freier aus der Seele - was eigentlich nicht weniger verdächtig ist, als eine nächtliche TV-Werbung mit einer 0190-Nummer. Aber unser Ego will oft nur das Schöne sehen. Ohne Bezug zu den nachfolgenden Texten herzustellen, gibt es auch hier eine Korrelation mit der Zwangsprostitution. Denn ein Mädchen, das von ihren Zuhältern "abgerichtet" wurde, legt natürlich nicht die abgebrühte, kühle Art einer deutschen Profihure an den Tag. Die Freier empfinden die Unbeholfenheit und Naivität logischerweise als eine unglaubliche Erfahrung (nicht umsonst hat sich im Slang der deutschen Puffgänger in Tschechien der Ausdruck GSF [Girl Friend Sex] eingebürgert - also das Gefühl, man sei mit einer Freundin zusammen). Wir haben aus Gesprächen mit entkommenen Zwangsprostituierten oft genug herausgehört, daß die Zeit mit einem deutschen Kunden eher der angenehme Teil des harten Alltags einer verschleppten Frau ist. Selbstverständlich soll das nicht heißen, daß jede Prostituierte, die einen zufriedenen Kunden hinterläßt, automatisch eine Zwangsprostituierte sein müsste. Das ist blanker Unsinn. Aber wären die Freier bei ihren Ausflügen ins Rotlichtmilieu etwas aufmerksamer, differenzierter und dadurch bereiter Weizen von Spreu zu trennen, wäre der ganzen Problematik sehr geholfen. Doch das ist wiederum unser Wunschdenken: Freier, die gegen Frauenhandel sind und hier auch mal mithelfen würden, die Prostitution in ein weniger mafiotisches, gewaltsames und depressives Licht zu stellen. Eine schöne Illusion. Posted: Fri, Nov 08, 2002 Posted by: Alex Subject: Bericht Furth im Wald (Straße und Club) (...) * * * Posted: Fri, Jan 24, 2003 (...) Thursday, January 30, 2003 From Russia with Love: Vladimir, Masha and Galya, three traffickers unveiled GSN interviewed "Vladimir," a Russian recruiter using a modeling and "finishing" school as a front for trafficking operations. On separate occasions, two GSN investigators--one posing as a journalist doing an article on modeling schools, and another posing as a potential investor in sex exports--visited with Vladimir. The director's description of his school differed sharply depending on with whom he was talking. Speaking to the investigator posing as the journalist, Vladimir explained how and why he established his business: "When our wonderful perestroika took place in 1985, I had an idea to take the experience I've collected from working with models and translate it into some finished structure...the process of transforming a person took so much. I consider myself a second father. I take a person and give birth to her anew. It was then a very popular thing in the Soviet Union, there were a lot of beauty contests...[Now] I find a girl on the street, and in the process of working with her, she becomes a totally different person, not only externally, but also internally." The promotional material for Vladimir's company advertises jobs as photo models in South Korea, hostesses and dancers in Japan, video models and maids in the United States, and jobs in television in Australia. Interested students are instructed to bring "heels, swimsuit, glamor shots, and other documents" to the "competitive examination" and "interview." If accepted, they receive training in a range of areas, including massage, hair styling, makeup, and "sorcery and the magic of seduction." Vladimir explained that enrollment for his school costs more than $4,000 for each girl or woman, and that he hopes to bring in almost $500,000 through tuition. He said: "We are planning to recruit 100 people...But we do not think we will find the necessary number of well-to-do families...So, we will be forced to offer credit for education, so that people can pay us back in the future...Having succeeded with our help, she will return the credit, return the interest, and we will be able to pay our creditors." He added that "I look at [the academy] as, among other things, an alternative to young girls ending up working as prostitutes." GSN suspected Vladimir's students would have no way to reimburse the $4,000 tuition credit without prostituting themselves. To verify its suspicions, GSN sent another investigator, posing as a potential investor, who asked Vladimir whether or not he could supply women and girls under 18 for the sex trade in Japan and the United States. Vladimir produced more than 1,000 photographs and files of "available" women and girls from his academy. He told the investigator that he had already sent some of his students to Japan to work as bar "hostesses," and to South Korea and the United States as "models." When the investigator made it clear that he was talking about sex trading, Vladimir responded that he understood. "Absolutely clear...We can sign a guarantee that we will be responsible if they will want to get out, and that we will provide another woman without extra charge. We will also have them sign a strict contract, that won't let them quit easily." The Visa GSN interviewed "Masha," a Russian modeling agency manager in Moscow who has been trafficking women abroad for eight years. When asked how her company obtained the visas for international travel, Masha replied: GSN was told by Swiss police that there have been instances in which cabaret owners or intermediary companies submitted false passports and other documentation when applying for the work permits of Russian women. Women from a range of countries also enter Switzerland as tourists, either alone or through trafficking networks. A Swiss tourist visa allows them to stay for a maximum period of three months. After the expiration of their visas, some women remain in Switzerland and work illegally as domestic workers in private homes, as striptease dancers in clubs, or as prostitutes. Most trafficked women enter Germany with a three-month tourist visa, which they then overstay illegally by working "undercover." This is a risky practice because German law stipulates that migrants who enter the country or stay illegally may be punished with fines and/or imprisonment of one year. Furthermore, although German nationals may work as prostitutes if they are registered, the practice of prostitution by foreigners is grounds for deportation. In addition to tourist visas, trafficking operations in Germany often utilize entertainment visas; some have even established language schools and vocational institutes that allow women to gain legal entry on short-term visas. It is generally easier to obtain legal documentation from countries bordering Germany than from Germany itself, where immigration is more strictly regulated. For example, GSN found that, because citizens from Poland do not require a visa to enter Germany, many trafficked women carry false Polish passports. Poland itself has become a major source of trafficked women, as well as a central transit country for traffic to other points in Europe. Although the rules and regulations for obtaining entry papers present a challenge, they do not prevent traffickers from operating, often with seeming impunity. GSN interviewed "Galya," based in Moscow, who specializes in sending Russian women and girls to Australia to work as prostitutes. Galya started working with photo models in 1994, trying to find them jobs abroad, but said that prostitutes were in greater demand. She recruits girls with advertisements in newspapers and with television commercials that say, "Agency invites girls to work abroad for escort services." Galya told GSN that Galya has a partner in Australia who provides the invitations for Russian women, based on a review of photographs that she sends him. "If a client likes a girl, he will invite her just for himself." Then her partner, who is in the Australian "immigration service," arranges the paperwork. Galya explained that she receives $2,000 per week, or $24,000 for each three-month period that one recruit works. All her payments are in cash. "Someone comes to me from Australia, brings me half of what I am supposed to get as an advance, pays for travel expenses, and then he brings the other half . . . When we pay cash, we avoid all taxes. Here no one declares their income. So far, no one punishes us severely for it, so we take advantage of it." GSN asked Galya about the best visa strategy to get the women and clients into the United States: GSN: I want to be sure before we give the money that all the document procedures here are complete, that there won't be any problems ... Galya: If the documents are officially prepared, then there shouldn't be any problems with customs. GSN: Officially, we will import them into the US as photo models? Galya: It's better not to say that they are coming over as employees, but rather to say they're going to get some training, because that way we won't have to pay taxes. GSN: And there won't be any trouble with the government here to find out that we're importing them as escorts? Galya: No. She just has to go to the American embassy and say she has been invited for training. [There are] no obstacles with the Russian government. Everything depends on the American government. GSN: So, the Russian government doesn't care if we are lying about the real purpose? Galya: No. Galya's easy response masks the hard reality that women face once they have accepted a trafficker's word. Source: Global Survival Network Copyright © 1997 Global Survival Network Monday, January 27, 2003 Eine typische Anzeige | A typical job offer Frauenhandel beginn sehr häufig mit einer Stellenanzeige in einer Zeitschrift. Hier ein sehr klassisches Beispiel: Trafficking in women often starts with a job offer in a local newspaper. Here a typical example: ![]() "DELOVOY EXPRESS", Armenian business weekly, 20 January 2001, No 02 (399). Translation: Source: I.O.M. ( http://www.iom.int )
Sunday, January 26, 2003 Ausgebeutet wie eine Sklavin: zum Beispiel Marina aus Albanien Gewiss sind nicht alle Frauen vollkommen ahnungslos. Sie mögen schon wissen, dass am Ende der Reise die Prostitution auf sie wartet, doch die meisten haben keine Ahnung, dass sie unter entsetzlichen Bedingungen fast wie Sklavinnen ausgebeutet werden und sich anschließend nicht mehr aus den Fängen ihrer Peiniger befreien können. Die Frauen können auf vielfältige Weise zur Prostitution gezwungen werden. Oft müssen sie hohe Schulden abarbeiten und die Gelder zurückzahlen, die für die Beschaffung ihrer Ausweispapiere und die Reise in die westlichen Länder ausgegeben wurden. Manchmal werden ihnen ihre Pässe nach der Ankunft weggenommen, um jeden Gedanken an Flucht im Keim zu ersticken. Ein Einzelschicksal steht für viele. Die dunkelhaarige und schlanke Marina ist in einer kleinen Stadt im Norden Albaniens aufgewachsen. Marina hat 1996 mit 20 Jahren ihr Elternhaus am Arm eines hübschen jungen Mannes verlassen, den sie vor der Schule kennengelernt hatte. "Er reiste viel durch Europa und schlug mir vor, mit ihm nach Italien zu ziehen". Marina dachte, dort vielleicht in einem Restaurant als Bedienung Arbeit zu finden. "Irgend einen normalen Job, aber bestimmt nicht das." Zur damaligen Zeit waren diese von Zuhälter-Organisationen geplanten Reisen noch nicht so bekannt wie heute - das Geschäft mit der Prostitution hatte noch nicht so gewaltige Dimensionen angenommen. Das Paar reiste nach Mailand, "zu Cousins und Brüdern", wie Marina berichtete. Am Anfang sei ihr nichts aufgefallen. "Er tat so, als suche er Arbeit. Aber ich habe die anderen Mädchen der Gruppe gesehen, die abends ausgingen und erst am nächsten Morgen wiederkamen. Da habe ich begriffen." Marina hat sich geweigert, geweint, wollte wieder nach Hause. Sie wurde geschlagen. Aber wie konnte sie in ihr Land zurückkehren? "Meine Familie hat mich weggehen sehen mit einem Mann, den ich heiraten sollte. Und die anderen Mädchen haben mir von den Drohungen gegenüber der Familie erzählt, die im Land zurückgeblieben ist. Ich hatte Angst um meine kleinen Schwestern." Marina wohnte in einem Hotel mit anderen jungen Albanerinnen und musste täglich von 21 bis 5 Uhr morgens arbeiten. "Er schlug mich, wenn ich davon sprach, nach Albanien zurück zu wollen und nahm mir das ganze Geld weg." Quelle: Der Europarat - Kommunikation und politische Forschung
Saturday, January 11, 2003 Nach 20 Jahren "safer sex" Ein trauriges Kapitel in der Infrastruktur der Freier ist die Frage der Präservative (siehe Auszüge aus Forumsbeiträgen unten). Zahlreiche Kunden sind auf der Jagd nach 'der Nummer ohne'. Das gilt in der Szene als begehrter Geheimtipp. Hier zeichnet sich eine Wechselbeziehung mit dem Frauenhandel ab: die Nachfrage der Freier nach Sex ohne Kondome kann in Bordellen, in denen Zwangsprostituierte festgehalten werden, eher befriedigt werden, als in einem rein deutschen Puff, wo die selbständigen Sex Worker kaum dazu bereit wären. Also füllt auch hier die Zwangsprostitution eine sehr fragwürdige und traurige Nische. Posted: Mon, Oct 28, 2002 Posted by: Gizmo Subject: Prag. Oral ohne+GV? Hi! Wäre um jeden Tip dankbar. * * * Posted: Tues, Nov 05, 2002 Hi Gizmo! * * * Posted: Sat, Dec 14, 2002 Hi , * * * Datum: Thu, 9 Jan, 2003 Hallo Rick, * * * Posted: Thurs, Dec 12, 2002 (...) die andere blond kurze Haare ein süßes Gesicht 25 jahre und leicht knabenhafte Figur nicht unbedingt außergewöhnlich hübsch aber sympatisch, sie sagte mir das es heute ihr erster Tag wäre mit ihrer Freundin sie sind gestern erst eingereist und ich wäre sogar ihr erster Kunde. Trinken wollte sie nix außer einen Glas Wasser was mir nur recht sein sollte nach kurzer konversation sind wir dann auch für ne Stunde aufs Zimmer, sie machte eigentlich einen eher schüchternen Eindruck auf mich aber das hat sich dann beim gemeinsamen Duschen schnell gegeben, so was von sauber ist mein kleiner Freund wahrscheinlich noch nie gewesen, so wie sie gewaschen hat aber sie hat goldene Hände, nach dem Duschen dann aufs Bett und ab die Post sie verwöhnte mich 'Französisch ohne' was ich auch bei ihr durfte und sie auch sichtlich genoss nachdem dann mein erstes Pulver verschossen war und ich sie ein wenig beschmutzt hatte ;-) nochmaliges Duschen und danach eine ausgiebige Rücken Massage, super die Frau kann nicht nur gut bumsen sondern auch noch massieren sag ich euch, nach der massage von etwa 15 Minuten leichtes Französisch um mich wieder ein wenig anzukurbeln setzte sie sich dann auf mich und hat mich schön langsam zu geritten nach ein paar Minuten wurde das ganze dan heftiger und ungestümer, kein übermäßiges Stöhnen von ihr nur ein schweres Atmen naja ich glaub ihr hat es auch gefallen sagt sie zumindest aber das sagt sie wahrscheinlich jeden wir Männer wollen das ja hören wie toll wir sind... Monday, December 30, 2002 Jill Leighton's experience as a "submissive" in a hard core prostitution ring. Source: http://www.escapeprostitution.com In 1981, I became a statistic: I became a runaway teen, escaping sexual and physical abuse. When I ran away, I no longer had a place to live with my parents nor did I have a living relative who would take me in. Filled with a sense of bravado, invincibility and bravery, I left, figuring that my life couldn't be in any more jeopardy than it already was at what I'd called home. In leaving I hoped there would be no more broken bones, no more sexual abuse, no more rationalizations of molestation and cruelty. When I left that day, I had no more than a change of clothes and under one hundred dollars. No longer did my name, childhood identity, school or grades matter. All became irrelevant in the world I was about to enter. As a runaway teen, your old concerns quickly disappear and are replaced by new, life threatening ones. There were no familiar faces and no one who wanted to talk to a teenage girl who was homeless; even my name became irrelevant. Instead, my concerns were more pragmatic, involving finding food, shelter, water and passing time without the money to financially support these needs. I'd resorted to sleeping in cemeteries, and stealing food out of dumpsters and from convenience stores in order to eat. Getting drinking water and a chance to wash my face became quests of endurance. I had to hide from security guards, store and restaurant employees and others who didn't want a homeless girl "loitering". As a runaway teen, I was viewed as something less than human. Still, it was safer than going home. Into my hunger, loneliness and desperation came a man named Bruce. Attractive, well dressed and very charismatic, he approached me in a suburban mall and offered to "help" me. He could provide me with food, shelter, clothing, work--and I really wanted to work. I wanted desperately to be off the street and to have something to do. In essence he knew exactly how to manipulate a desperate teenage girl with his promises to fulfill all my needs. The manipulation began within minutes of meeting him. When I questioned whether or not this "work" was prostitution, he retracted the offer and began to walk away. Desperate, I ran after him, pleading with him to give me another chance and to forgive my insult. He brought me into his "office" (which was actually his cellar) blindfolded under the pretense of not wanting competitors to know his location in case I was a spy for them. I put my fear aside and agreed to being blindfolded because I needed what he was offering. When we went into his "office", he explained that I had to audition for the job and should step on the stage and raise my hands. When I did so, I felt leather straps being put around my wrists but didn't understand what was going on. He pulled my pants down and my shirt up, leaving me virtually naked. When I tried to stop him from undressing me, the reality of what was happening became very clear. He shoved out the wooden box I was standing on, and I was left hanging in mid air naked, suspended by my wrists. It was the beginning of my "training" for a position as a prostitute that catered to "clients", who wanted to act on their violent bondage/torture fantasies. While still hanging from my wrists, I was told that unless I agreed then to sign a contract, I would never be let down. This threat was followed, while I was still hanging by being hit, punched, whipped and penetrated with a beer bottle. I could barely breath, and my arms, wrists and shoulders were screaming in pain. I gave up and agreed to sign, at which point I was let down, bound behind my back, gagged and blindfolded, thrown into a tiny closet under the cellar stairs without food or water and left there. Bruce did not come back until after what seemed like a couple of days, at which time he freed my hands and told me to sign by his finger while I was still blindfolded. What I signed was what is known in these "rape and snuff" circles as a slave contract. By doing so I was essentially agreeing that I was no longer a human being, but rather, a slave, whose sole purpose in life was the fulfillment of Bruce's desires and those of his "clients". The contract took away my right to feel, to speak without approval, to have emotions. In it, I agreed to do anything that I was told and to accept any punishment or training he determined necessary. What followed next--the "training"-- was months of being tortured, starved, dehydrated, sensory deprived and raped. I was supposed to learn how to "want" to be a slave and "want" to be punished. To that end, I had to beg for everything, using phrases that Bruce had written. I had to apologize for being alive, had to thank him for each act of torture and beg for more. If I resisted, the punishments got worse, until I gave up and agreed. Once he was satisfied that my training period was nearing the end he began to refer me to "clients" who would use my body for their fetishes. They paid Bruce to rent my body to rape in as many ways as they could devise without killing me. I was held underwater in toilets or bathtubs, whipped, hung, shocked with electrical current, and paid to have me tell them how much I was enjoying it. One of my early clients portrayed himself as a nice guy who was going to help me escape, which I agreed to try. It turned out to be a test of my "loyalty", the failure of which resulted in a savage night of gang rape, beating, being hung by my wrists and ankles, and an attempt to hang me by my neck which left me physically scarred and damaged my vocal chords for life. I nearly died that night and never tried to escape again. For three years I was forced to let men rape me for Bruce's profit. During that time, I'd nearly been killed several times, including Bruce's failed attempt to perform an abortion on me after I'd become pregnant. In 1982, I entered a suburban Los Angeles hospital bleeding extensively from my vaginal area. On my wrists, ankles and neck were burns, cuts and scars. Having been hung from the ceiling by my wrists while my pimp attempted to abort a child that I was pregnant with, I was in shock and nearly unconscious when I was brought into the hospital. A broken, long neck beer bottle had been shoved into my vagina as the object to remove the fetus. Needless to say, it didn't work out. The fetus remained in my womb but the abortion attempt nearly killed me. Fearing retaliation from my pimp. I didn't communicate to the doctors what had actually transpired, but instead, remained silent allowing my pimp's explanation of my abortion attempt to go unchallenged. Had these doctors given any thought their ethical oaths it should have occurred to them that the bruises, scars, strangulation marks, etc. were inconsistent with attempting to abort my own child. Exactly how did I destroy my larynx attempting to abort a child? How did I self-inflict leather strap burn marks around my wrists and ankles? Since I was an in-patient for three days, why wasn't a mental health professional sent to talk to me? Why was I questioned only in the presence of my pimp who was masquerading as my older brother, who was pretending to help his psychotic little sister? Had I been questioned alone and placed in the psychiatric ward away from him, perhaps the outcome would have been different. When we left a Midwestern city, I was thrown into the trunk of a car and taken across country. After being left in the trunk for long periods of time in the southwest desert in July, I became sick from dehydration. At one point this pimp took me out of the car on a remote road in the desert, handcuffed me, tied me by my neck to the bumper of his car and told me he was going to drag me until I was nothing but hair and a grease stain. This fate was guaranteed unless I agreed to remain totally compliant. Arriving at an Arizona truck stop, he pulled me out of the car, took off the blindfold and shackles and told me to walk with him into the truck stop and get a Pepsi. Weak from fatigued, dehydration and exhaustion, I couldn't walk. I became violently ill on the brick patio of the truck stop. EMS was called to the scene. I was violently ill, dirty from head to toe, and had sores on both my wrists from the handcuffs and the corners of my mouth from being gagged for days. Did they call the police? No. They accepted his explanation of the death of "our parents" and his care taking of his schizophrenic little sister. Why didn't they ask questions? Why did they only treat the symptoms of heat exhaustion and not ask how I got to that point? Why did the lady getting into her Cadillac with her husband not help me as the pimp was tying my hands behind my back and putting me back into the trunk in plain view? These incidents are not meant to shock, but to illustrate the reality of my day-to-day life. Bruce and his "clients" inflicted every torture imaginable on me, forcing me to do disgusting, humiliating things which have had a devastating effect on my mind, my body and my soul. In 1984, my captivity came to an abrupt end. Bruce was arrested on unrelated charges, and I was able to escape after he'd been handcuffed and taken away. The police who arrested Bruce offered me no support, despite finding a young girl locked in a closet, bound gagged and blindfolded. Even my request for a female officer to speak to was denied. The police told me that there were there to execute a warrant and that I'd better shut up or I was going to be arrested, too. I wasn't even eighteen yet. Taking whatever money I could find in the house, I left immediately, taking a taxi to the airport and flying to the first destination available with the amount of money I had. After arriving in the new city, I found a cheap hotel and literally slept for days. The face I saw in the mirror when I awoke was hardly like the one I'd seen at age fourteen. I'd lost a third of my body weight. My once thick, long hair had fallen out in clumps and was now thin, fragile and lifeless. Emotionally, I was still stunned, lost in my own world, trying to readjust to a life that suddenly left me free but with no place to go and no one to turn to. Sleep was filled with nightmares, daytime with flashbacks and raging paranoia of being located by Bruce. After three years of eating dog food and being forced to beg for it, I was unaccustomed to eating anything normal and struggled with anorexia. In essence, I still didn't exist as anything more than a slave, except I as an escaped slave. It has been more than a decade since then. In m any ways, I've recovered, having eventually regained enough sanity to get a job and hold it. The physical injuries either healed or scarred, and I learned to compensate. But having survived this experience doesn't mean I've become safe from it. Depression is still part of my life, as is shame, fear and a strong drive for self-destruction. I still feel like I'm crazy and fear that I'm a burden to my friends, a failure as an employee and that I'm destined to again be homeless, vulnerable and alone. There are issues on which I'm working towards recovery: an integral part of my recovery is speaking out about what happened to me, what I faced as a runaway teen, and what I face even tot his day trying to live with the memory of what I survived. I write this story so that maybe someone who hears it will somehow be able to avoid the pain that was forced on me and for others to know that things like I experienced really do happen--and they can happen to anyone's daughter, sister, girlfriend, niece or wife. ©1997, 2002 Jill Leighton, Katherine DePasquale
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